27.06.2017 - 20:00 Uhr
EtzenrichtSport

Fußball Positiv gestimmt in neue Saison

Die erste von drei Spielgruppentagungen des Fußballkreises Amberg/Weiden fand am Montagabend beim SV Etzenricht statt. Eingeladen waren die Vereine der A- und B-Klassen. "Die Zusammenarbeit mit den Klubs klappt zu 98 Prozent hervorragend", lobte Vorsitzender Albert Kellner. Er beglückwünschte die Meisterteams, übergab die Urkunden und beleuchtete die Fairness-Wertung. Die Gruppeneinteilungen für die Saison verliefen unterm Strich reibungslos. Der Rahmenterminkalender gibt als Saisonstart den 29./30. Juli vor, die Winterpause beginnt nach dem 25./26. November. Am 25./26. Mai 2018 ist Saisonende, erster Termin für den Totopokal ist der 12. Juli 2017.

von Autor WARProfil

"Ich bin froh drüber, denn besser ist, wenn mehrere Vereine anschieben", kommentierte der Vorsitzende die zunehmende Zahl an Spielgemeinschaften. Spielabsagen werden nur über das offizielle Postfach von verantwortlichen Vereinsvertretern akzeptiert. "Es kann nicht sein, dass mich Trainer wegen Verlegungen anrufen." Bei einer Testabstimmung votierten fast alle Anwesenden dafür, am Saisonende den Direktvergleich als bestimmendes Kriterium bei Auf- und Abstieg bis zur B-Klasse einzuführen. Eine Mehrheit sprach sich auch für die Beibehaltung von 2,50 Euro Eintrittsgeld für die A- und B-Klassen bei Beteiligung der ersten Mannschaften aus. Als freiwillige Vereinbarung, versteht sich.

Die A-Klassen spielen in der neuen Serie mit 55 Mannschaften, die B-Klasse 1 mit 11, die B-Klasse 2 und 3 mit 14 und die B-Klasse 4 mit 13 Mannschaften. Am Ende seiner Ausführungen lud Kellner zum Kreistag am 29. Januar 2018 im Amberger ACC ein. Er kündigte an, dass er sich zur Wiederwahl stellen wird.

Kreisschiedsrichterobmann Willi Hirsch beurteilte die zurückliegende Saison positiv. "Es gab keinerlei Konflikte." Sein Wunsch lautete: Alle Vorbereitungsspiele über die BFV-Medien anlegen, bei Turnieren manuell über die Obmänner. In der Zeit vom 1. bis zum 3. September findet ein Neulings-Kurs statt.

Hochzufrieden äußerte sich Lorenz Gebert in seiner Funktion als Sportgerichtsvorsitzender. Die Sportgerichtsurteile gingen von 374 (2016) auf 267 (2017), also um 30 Prozent binnen einer Saison, zurück. Jedoch haben sich die Fälle des "Nichtantretens" von 57 auf 62 erhöht. Verbesserungspotenzial sieht das Sportgericht unter anderem bei unzulässigen Einsätzen von Spielern. Gut für die Vereine ist, dass ab 1. Juli zwingend die Schiedsrichtermeldungen am Montag nach dem Spieltag vorliegen müssen. Das ermöglicht künftig eine sofortige Stellungnahme von Vereinsseite.

"Wir sind in ganz Bayern Spitze", erklärte Ehrenamtsbeauftragter Karl Bauer und gab den Rat, verdiente Mitglieder bis zum 31. August vorzuschlagen.

Die Zusammenarbeit mit den Klubs klappt zu 98 Prozent hervorragend.Kreisvorsitzender Albert Kellner
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