Fußball
SV Etzenricht will nächsten Dreier

Der SV Etzenricht (rechts der damalige Kapitän Bastian Sasse) kreuzte zuletzt in der BOL-Saison 2005/06 die Klingen mit dem 1. FC Schwarzenfeld. Damals gelangen zwei deutliche Siege, diesmal wäre die Rösch-Truppe auch mit einem knappen Erfolg zufrieden. Bild: war
Sport
Etzenricht
11.08.2017
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Das Programm in der Landesliga Mitte nimmt erneut volle Fahrt auf. Es stehen wieder drei Spiele binnen acht Tagen auf dem Programm. Der SV Etzenricht hat es dabei vor allem mit Neulingen zu tun.

Die Stationen für die Rösch-Elf lauten: Samstag beim 1. FC Schwarzenfeld, Dienstag auf eigener Anlage gegen den SV Hutthurm und vier Tage später beim SV Raigering. Somit hat der SVE zwei Auswärtspartien bei den Aufsteigern vor der Brust. Die Partie in Schwarzenfeld wird an diesem Samstag um 16 Uhr angepfiffen.

Die letzten Duelle der beiden Klubs fanden in der Saison 2005/06 auf Ebene der Bezirksoberliga statt. Mit Spielertrainer Christian Stadler siegte der SV als designierter Landesligaaufsteiger in Schwarzenfeld mit 4:1 und daheim mit 3:0. Ein Testspiel setzte die Rösch-Truppe im Sommer 2016 in den Sand. 7:4 gewann die Mannschaft von Trainer Wolfgang Stier. Spieler des Tages war Jeremy Schmidt, der inzwischen mit Philipp Peter und Bernhard Heinisch nach Ettmannsdorf abgewandert ist, mit drei Treffern und zwei Torvorlagen.

Stier (47) geht als Cheftrainer in sein 4. Jahr und führte sein Team von der Kreisliga (2014/15) bis in die Landesliga. Trotz teils guter Kritiken stehen die Gastgeber aber mit leeren Händen da. Null Punkte und 4:21 Tore sind nach fünf Spieltagen notiert. Völlig klar, dass der FC alles versuchen wird, den Hebel in einem der wenigen Nordderbys umzulegen, um den Kontakt zu der Konkurrenz im 18-er-Feld der Liga nicht frühzeitig zu verlieren. Im Gegensatz zu den meisten Landesligisten hat Schwarzenfeld auf spektakuläre Neueinkäufe verzichtet und vertraut auf das Aufstiegsteam.

Mit vier Dreiern in fünf Begegnungen lief es für Etzenricht bisher hervorragend. Das couragierte, auch von spielerischen Elementen getragene 3:0 gegen die Individualisten des ambitionierten SV Donaustauf überzeugte alle Fans und förderte das Interesse am weiteren Programm. Für Trainer-Legende und Augenthaler-Nachfolger Karsten Wettberg bedeutete die Art und Weise der Niederlage gar das Aus in der frühen Spielrunde.

Trainer Michael Rösch ließ mit Erfolg rotieren und hatte das richtige Händchen für die Zusammensetzung. So ist er überzeugt, dass die fehlenden Helmut Jurek, Benjamin König, Andreas Koppmann und Klaus Moucha auch diesmal gleichwertig vertreten werden. Alternativen gibt es. So wurde Konstantin Graßl gegen Donaustauf geschont, die Stürmer Martin Pasieka und Matthias Dietl absolvierten nur einen Kurzeinsatz.

"Der Dreier gegen Donaustauf tat uns richtig gut. Wir müssen in Schwarzenfeld ab der ersten Sekunde präsent sein, die Spannung ständig hochhalten und positive Aggressivität an den Tag legen", meint Rösch. Er warnt davor, die Tabellensituation des FC als Messlatte zu nehmen. "Das wird ein ganz anderes Spiel als in der Vorwoche. Unser Ziel ist, drei Punkte mit nach Etzenricht zu nehmen".

Wir müssen in Schwarzenfeld ab der ersten Sekunde präsent sein,Michael Rösch, Trainer des SV Etzenricht
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