Kein Lieblingsgegner
SV Etzenricht empfängt zum Auftakt den TSV Bad Abbach

Andreas Koppmann (blaues Trikot) und die Etzenrichter siegten zwar im letzten Spiel gegen den TSV Bad Abbach. Dennoch sind die Südoberpfälzer kein Lieblingsgegner. Am Samstag empfängt der SVE zum Landesliga-Auftakt den TSV. Bild: war
Sport
Etzenricht
14.07.2017
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Zum Einstieg wünscht man sich einen anderen Kontrahenten: Doch Landesligist SV Etzenricht ist vor dem Liga-Auftakt zu Hause durchaus gerüstet.

Die Kugel rollt wieder in der Landesliga, beginnt mit einer englischen Woche und der Terminplan präsentiert am Samstag um 16 Uhr den Vorjahressiebten TSV Bad Abbach als Etzenrichter Auftaktgegner auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage. Trainer Michael Rösch sieht sein Team gut vorbereitet und sagt: "Samstag geht es nun endlich wieder um Punkte und dieser Aspekt wird noch das ein oder andere Prozent aus den Jungs herauskitzeln, was aber auch extrem notwendig sein wird. Mit Bad Abbach haben wir gleich einen dicken Brocken und wahrlich nicht unseren Lieblingsgegner vor der Brust."

Im Direktvergleich sieht es fürwahr nicht gut für seinen SVE aus. Acht Niederlagen, ein Remis und nur drei Siege sind in der Statistik verankert. Das letzte Duell, die Nachholpartie Anfang April, konnte der Sportverein für sich entscheiden. Zehn Minuten vor Schluss erzielte der nach Weiden abgewanderte Andreas Schimmerer das vorentscheidende 2:1, Johannes Pötzl setzte in der Nachspielzeit das 3:1 drauf. Die 1:0-Führung hatte Max Geber vorgelegt, die Badstädter spielten ab der 20. Minute wegen Rot für Dominik Huber in Unterzahl.

Rösch ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, möchte aber mit einem Erfolgserlebnis in die Saison starten. Seine Vorgabe: "Wir sind bereit, sind gut drauf, sind fokussiert, brennen auf das Spiel und müssen vom Kopf her hellwach sein, an unsere Stärken glauben und unser Spiel durchziehen."

Die sportlichen Akzente setzt beim TSV im zweiten Jahr Trainer Stefan Wagner, der zuvor langjährig den VfB Bach coachte. Und er hat seinen Kader kräftig aufgestockt. Ludwig Räusch (TV Geiselhöring), Sebastian Eller (SSV Jahr II), Spyro Siko (TV Oberndorf), Alexander Dimespyra (TV Oberndorf zuvor Burglenfeld), Djingue Gueye (SpVgg Hainsacker), Florian Keck (FC Jura), Nikolas Scheuerer (TSV Hemau) und Florian Folger (TSV Kareth) sind nicht nur rechnerisch mehr als Ausgleich für die Abgänge von Dominik Huber, Florian Dieterle, Michael Stuhlfelder und Paul Smangassou. Die doch sehr kräftige Investition deutet an, dass man beim TSV mehr will, als den zuletzt eingespielten 7. Tabellenplatz.

Fehlen wird beim SVE bis Oktober Michael Heisig, der bei einem Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr im Einsatz ist. "Nummer Eins" ist Luca Wittmann, der mit den A-Junioren den BOL-Aufstieg schaffte und auch die Vorbereitung mit sehr guten Leistungen absolvierte. Als zweiter Torhüter greift Chris Schreglmann ein, der bereits über Ligaerfahrung verfügt. Bei Benny König entschied eine Diagnose Ende der Woche, ob er sofort mitmachen kann, Andreas Weihermüller zog sich in Irchenrieth eine Muskelverletzung zu. Yannick Englhardt, den Rösch bei den Testspielen mehrfach von Beginn an einsetzte, musste sich einer Knieoperation unterziehen und fällt sicher noch längere Zeit aus.

Wir sind bereit, sind gut drauf, sind fokussiert, brennen auf das Spiel und müssen vom Kopf her hellwach sein.SV-Trainer Michael Rösch
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