05.05.2017 - 21:52 Uhr
EtzenrichtSport

Landesliga Mitte Etzenricht will alles klarmachen

Den Rechenschieber kann der SV Etzenricht noch nicht zur Seite legen. Die nächste Station im nur noch drei Termine umfassenden Restprogramm der Landesliga Mitte heißt Sportanlage des TSV Waldkirchen. Auf Wunsch des gastgebenden TSV wurde die Partie am Samstag, 6. Mai, auf 14 Uhr vorgezogen.

Johannes Pötzl (rechts) schirmt gekonnt den Ball ab: Beim TSV Waldkirchen will der SV Etzenricht punkten und damit den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Bild: war
von Autor WARProfil

Fünf Siege am Stück feierte der SVE zuletzt, damit ist er aber noch nicht aus dem Schneider. Zieht man eine Grenze nach oben beim SC Ettmannsdorf (Rang 8., 45 Punkte) und betrachtet man Ruhmannsfelden und Sorghof als abgestiegen, dann laufen acht Teams Gefahr, am Ende auf den drei Relegationsplätzen 14 bis 16 abzuschließen. Dazu zählen auch Waldkirchen (43 Zähler) und Etzenricht (42). Und das, obwohl der TSV (11 Siege, 10 Remis, 10 Niederlagen) eine positive Gesamtbilanz aufweist und der SV (11/9/11) eine inzwischen ausgeglichene.

Die von Ex-Zweitligaspieler Stefan Binder (38) trainierten Niederbayern, in den Vorjahren 12. und 11., "verdanken" die Momentaufnahme einem Durchhänger vom 13. bis 24. Spieltag. Vier Niederlagen standen in dieser Zeit acht Remis gegenüber. Der Direktvergleich zwischen beiden Vereinen ist zwar ausgeglichen (2-1-2), zwei klare Heimsiege für die Kicker aus dem Passauer Umland und das 1:1 im Hinspiel stempeln den TSV auf eigener Anlage aber zum Favoriten. Martin Krieg sticht beim Gegner mit 14 Treffern als bester Torschütze heraus. In der letzten Begegnung sicherte sich der TSV mit 2:1 gegen den höher gehandelten ASV Cham die volle Punktzahl. In der Heimstatistik belegt Waldkirchen mit 28 Punkten Tabellenplatz sechs.

"Wir konnten fünf Dreier in Serie holen und sind noch immer nicht durch. Das unterstreicht die wahnsinnige Ausgeglichenheit der Liga", sagt SVE-Trainer Michael Rösch. Den Gegner Waldkirchen betitelt er als "richtig gute Truppe, die vor allem zu Hause äußerst unbequem zu bespielen ist". Dennoch formuliert er Ansprüche an seine Mannschaft: "Wir wollen unsere gute Ausgangslage und den positiven Schwung, den wir uns in den vergangenen Wochen hart erarbeitet haben, mitnehmen und auch rechnerisch alles in trockene Tücher bringen."

Erneut wird Marco Lorenz passen müssen, Matthias Dietl plagt eine Kapselverletzung, Benjamin König brummt sein dritte Woche nach der Rotsperre ab. Möglich ist, dass Jonas Walberer, er fehlte am Freitag krankheitsbedingt, in den Kader rückt.

Wir konnten fünf Dreier in Serie holen und sind noch immer nicht durch. Das unterstreicht die wahnsinnige Ausgeglichenheit der Liga.Michael Rösch, Trainer des SV Etzenricht
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