27.04.2017 - 20:10 Uhr
EtzenrichtSport

Landesliga Mitte: SV Etzenricht gegen ASV Burglengenfeld "Wir sind noch nicht am Ziel"

In der Landesliga Mitte stehen sich am Freitag im Oberpfalz-Derby der SV Etzenricht und der ASV Burglengenfeld gegenüber. Für beide Teams hat die Partie große Bedeutung: Die Bösl-Elf kann mit einem Dreier weiter nach oben anschließen. Und Etzenricht braucht immer noch jeden Punkt.

Der ASV Burglengenfeld ist Favorit beim Gastspiel in Etzenricht. Für Etzenricht ist das vorletzte Heimspiel Gelegenheit, einen weiteren Schritt in Richtung sicherer Klassenerhalt zu unternehmen. Im Direktvergleich, Szene aus einer der letzten Heimpartien mit SV-Torjäger Martin Pasieka (links) der auch heute wieder dabei ist, hat der ASV mit vier Siegen die Nase vorn. Archivbild: war
von Autor WARProfil

Ein womöglich in der Endabrechnung mitentscheidendes Oberpfalz-Derby geht bereits am Freitag um 18.30 Uhr in Etzenricht über die Bühne. Der Gast, der ASV Burglengenfeld, spielt mit kaum verändertem Kader die erwartet gute Rolle und hat Tuchfühlung zu den Mitbewerbern auf die Relegation in Richtung Bayernliga.

Eine Rückkehr in die Spielklasse ist aus eigener Kraft schon deshalb machbar, weil der ASV die zwei direkten Konkurrenten Donaustauf (daheim) und Bad Kötzting (auswärts) im Restprogramm noch vor der Brust hat. Coach Matthias Bösl, er hat inzwischen für ein weiteres Jahr verlängert und gilt aufgrund seiner exzellenten fachlichen und besonnenen menschlichen Führungsfähigkeiten seit der Bezirks- und Landesligazeit des Klubs als "Vater des Erfolges", hat es mit seiner Truppe also selbst in der Hand.

Auf Landesliga-Ebene gab es das Duell inzwischen fünf Mal. Vier klare Siege des ASV bei einem des SVE sind notiert. Der 2:0-Heimsieg passierte in der Saison 2013/2014. Die Etzenrichter Treffer markierten Ralf Jakob und Nikolaus Becker. Beide feiern in Kürze die Meisterschaft mit ihrem neuen Verein, der DJK Gebenbach. Natürlich ist die Favoritenrolle bei der Bösl-Elf, aber chancenlos sieht SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann seine Mannschaft nicht. "Vier Siege in Serie haben das Selbstbewusstsein gestärkt", weiß Herrmann aus Erfahrung und hat mit einer kräftigen Portion Optimismus diese befreiende Kleinserie mit zwölf Punkten seit längerem vorher gesagt, den Glauben an seine Mannschaft auch nach Rückschlägen nicht verloren. Beim vorletzten Heimspiel, zu Hause wird das Pensum am 13. Mai mit dem Lokalderby gegen den SV Sorghof abgeschlossen, erwarten Herrmann und das Team kräftige Unterstützung der treuen Anhänger.

Personell kündigt sich gegenüber der Vorwoche eine erhebliche Entspannung an. Sportlicher Leiter Markus Hofbauer bedankt sich bewusst bei der Rumpf-Elf, die in Osterhofen die Kastanien aus dem Feuer holte. Stellvertretend nennt er Tobias Wurmitzer, der die 90 Minuten bei seinem Ersteinsatz toll gestaltete oder bei Lukas Neumeier, den A-Junioren-Trainer Michael Lorenz für die Bank abstellte.

"Wir sind noch nicht am Ziel, was die Wichtigkeit der Siege unterstreicht", warnt Trainer Michael Rösch. "Burglengenfeld steht zurecht oben in der Tabelle, das zeigen schon die wenigen Gegentore, weil die ganze Mannschaft sofort gegen den Ball arbeitet", so die Einschätzung. Für seine Jungs gilt, "den Schwung aus den Vorwochen mitnehmen". Einige Spieler sind noch angeschlagen, die Besetzung wird somit kurzfristig vor dem Match festgelegt.

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