Landesliga Mitte
SV Etzenricht ohne Druck

Der Raigeringer Nikolai Seidel (rechts) bekommt die Gelegenheit zur Flanke, Andreas Koppmann (Mitte) und Konstantin Graßl (links) kommen zu spät. Solche Nachlässigkeiten darf sich die Etzenrichter Defensive beim offensivstarken FC Sturm Hauzenberg nicht erlauben. Aus: SV Etzenricht - SV Raigering 2:1. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Etzenricht
23.03.2018
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Der SV Etzenricht muss keinen Spielausfall befürchten. Beim FC Sturm Hauzenberg werden die Nordoberpfälzer am Samstag auf einem neu verlegten Kunstrasen antreten.

Die favorisierten Niederbayern um Spielertrainer Alexander Geiger rechnen sich als Tabellenvierter noch gute Chancen auf die Teilnahme an der Bayernliga-Relegation aus. Den zweiten Platz belegt aktuell der zur Zeit etwas schwächelnde TSV Waldkirchen. Der Rückstand der Hauzenberger beträgt sechs Zähler, da wäre sicherlich jeder unnötige Punktverlust schmerzhaft. In der Winterpause konnte der FC Sturm vom Ligakonkurrenten SV Neukirchen Hl. Blut den Abwehrspezialisten Jiri Smetana verpflichten, damit unterstrich man zusätzlich die Aufstiegsambitionen.

Der zweitbeste Angriff der Liga (58 Tore) zeigte nicht nur beim 3:2-Vorrundensieg in Etzenricht seine individuelle Klasse. So trotzte Hauzenberg auch im letzten Heimspiel dem Tabellenführer Jahn Regensburg II in einem packenden Spiel (3:3) einen Zähler ab. Mit Starkl, Mader und Rott hat der ehemalige Kapitän der SpVgg Weiden, Geiger, das wohl torgefährlichste Trio der Liga in seinen Reihen (36 Tore). Da ist für die Etzenrichter Abwehr absolute Konzentration notwendig. Selbst der kleinste Schnitzer könnte sich rächen.

Wenn man die Etzenrichter Ergebnisse der Spiele gegen die ersten Fünf der Tabelle betrachtet, kann der SVE nicht unbedingt erwartungsvoll nach Hauzenberg fahren. Die Ausbeute gegen die Spitzenteams beträgt null Punkte. Hoffnung macht allerdings der Heimsieg vergangenen Samstag gegen Schlusslicht SV Raigering. Den 2:1-Sieg retteten die Platzherren trotz einer 45-minütigen Unterzahl über die Zeit. Jurek sah kurz vor der Halbzeit nach einer Tätlichkeit den Roten Karton und wurde mit einer Sperre von vier Spielen belegt. Getrübt wurde der Dreier auch durch den Platzverweis in der Nachspielzeit von Ibrahim Devrilen. Er muss die nächsten zwei Spiele zuschauen und darf seinen Mitspieler von außen die Daumen drücken. "Ihr könnt in Hauzenberg befreit aufspielen, da wir im Gegensatz zum Heimspiel gegen Raigering nicht gewinnen müssen", sagte SV-Trainer Michael Rösch in der Spielersitzung. "Allerdings müssen wir uns schon in allen Bereichen steigern und im Kopf für so ein Spiel bereit sein. Dann können wir auch in Hauzenberg bestehen."

Neben den Gesperrten fehlt der grippekranke Oktay Devrilen. Klaus Moucha ist zwar wieder im Training, muss aber seinen Trainingsrückstand noch aufholen. Anstoß ist um 15 Uhr.

Ihr könnt in Hauzenberg befreit aufspielen, da wir im Gegensatz zum Heimspiel gegen Raigering nicht gewinnen müssen.SVE-Trainer Michael Rösch
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