24.09.2017 - 23:28 Uhr
EtzenrichtSport

Landesliga Mitte: SV Etzenricht schlägt FC Tegernheim 2:0 Konter sitzen

Der SV Etzenricht überlässt dem FC Tegernheim das Spielgeschehen, sichert die eigene Defensive und schlägt mit schnellen Gegenstößen eiskalt zu. So lautet der theoretische Plan, der auch in der Praxis glänzend funktioniert.

Beim Paartanz gäbe es eine gute Wertung für die Synchronität: Etzenrichts Benjamin König (vorne) und Yannick Grader vom FC Tegernheim gehen gleichzeitig zum Ball. Bild: Büttner
von Redaktion OnetzProfil

Nach dem Auswärtssieg in Kareth legte der SV Etzenricht gegen den keineswegs enttäuschenden Aufsteiger FC Tegernheim mit einem 2:0-Sieg nach und erklomm einen Mittelfeldplatz. Die Geschichte dieser Partie ist eigentlich schnell erzählt. Tegernheim agierte überlegen und Etzenricht konterte geschickt.

Um diese Taktik auch umsetzen zu können, half Etzenricht die frühe Führung, als sie mit dem ersten gezielten Angriff gleich zum Torerfolg kamen. Herrmann fing einen Pass der Tegernheimer in der eigenen Hälfte ab und passte direkt auf den startenden Pasieka. Der Stürmer flankte butterweich auf den mitlaufenden Ibrahim Devrilen, der gekonnt per Flugkopfball vollendete. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn zwei Minuten vorher Gästestürmer Meyer in aussichtsreicher Position nicht an Youngster Luca Wittmann im Etzenrichter Tor gescheitert wäre.

Mit der Führung im Rücken zogen sich die Etzenrichter noch weiter zurück und überließen dem Gegner das Mittelfeld. Mit dem quirligen Mittelstürmer Meyer hatte die heimische Abwehrreihe so ihre Probleme. Meistens fand er aber in Wittmann seinen Meister. Und wenn der einmal nicht mehr parieren konnte, half die Latte. So kam es, wie es dann meistens kommt: Einen langen Ball auf Pasieka konnte der Gästetorwart nicht klären und nach einem Pressschlag fiel der Ball Pasieka wieder vor die Füße, der seelenruhig auf 2:0 erhöhte.

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern das gleiche Bild: Tegernheim kombinierte gefällig, und Etzenricht wartete auf deren Fehler. Die erste Gelegenheit der Gäste vereitelte wiederum Wittmann gegen den Ex-Ammerthaler Fischer. Zwei Minuten später verhinderte die Latte auf der anderen Seite die Vorentscheidung. Pasieka tankte sich durch und nagelte das Leder ans Gestänge

In der Schlussviertelstunde versuchte es der Gast mit der Brechstange, aber die SV-Abwehrreihe stand nun sicherer und ließ nichts mehr anbrennen. Co-Trainer Herrmann scheiterte noch an Gästetorwart Neumeier, nachdem ihn Dietl mit einem Doppelpass freigespielt hatte. Die letzte Gelegenheit vergab Goalgetter Pasieka, der, von Oktay Devrilen glänzend bedient, nur den Innenpfosten traf.

Erleichtert zeigte sich Trainer Michael Rösch bei der Pressekonferenz: "Wir haben, wenn auch etwas glücklich, die Kurve gekratzt und weisen bei sieben Siegen und sechs Niederlagen eine positive Bilanz auf. Jetzt gilt es das Auf und Ab zu beenden und mehr Kontinuität in unsere Leistungen zu bringen." Rösch freute sich auf die kommenden Aufgaben: "Mit Cham, Jahn und Fortuna Regensburg sowie Waldkirchen zur Kirwa warten Titelanwärter auf uns."SV Etzenricht: Wittmann, Klahn (90. Grassl), König, Paulus, Koppmann, Herrmann, Geber, Moucha (71. O. Devrilen), Pötzl (74. Dietl), Pasieka

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