Nach drei Pleiten zu Gast in Burglengenfeld
Etzenricht will die Wende

In der Vergangenheit waren die Begegnungen zwischen Etzenricht und Burglengenfeld intensive Auseinandersetzungen. Auch diesmal werden sich die Kontrahenten wieder mit harten Bandagen duellieren. Bild: war
Sport
Etzenricht
01.09.2017
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Nach drei Niederlagen in Folge steht der SV Etzenricht vor dem Gastspiel in Burglengenfeld schon etwas unter Zugzwang. Und die Rösch-Elf ist gewarnt: Der ASV ist auf eigenem Platz noch ungeschlagen.

Am zehnten Spieltag bestreitet der SV Etzenricht eines der seltenen Sonntagspiele. Gastgeber ist um 15 Uhr der ASV Burglengenfeld. Der Vorjahressechste verfügt über ein eingespieltes Team: Matthias Gröber, die Epifani-Brüder Marco und Benjamin, Philipp Sander oder Alexander Fuchs sind seit Jahren Stützpfeiler der Mannschaft und waren schon 2015 beim Aufstieg in die Bayernliga mit von der Partie. Dass die Momentaufnahme den ASV nur auf Platz zehn in der Landesliga-Tabelle abbildet, liegt vor allem an den schwächeren Auswärtsleistungen. Auf eigenem Platz sind die Gelb-Schwarzen durchaus auf Kurs, sind noch ungeschlagen und haben die letzten drei Partien ausnahmslos gewonnen - unter anderem auch gegen den Titelaspiranten SSV Jahn Regensburg II mit 1:0. Trainer Matthias Bösl baut dosiert auch immer wieder junge Spieler ein. So haben beispielsweise Patrick Weinfurtner (19, neu aus Katzdorf) und Anton Schreyer (18, vom FC Amberg) auf Anhieb den Sprung in die Stammformation geschafft. Eine wichtige Rolle fällt seit 2016 dem Ex-Vilsecker Christoph Dietrich zu.

Nach drei Niederlagen in Folge ist der SV Etzenricht mit 15 Punkten auf den siebten Platz in der Mitte-Staffel abgerutscht. Das 2:3 daheim gegen den FC Sturm Hauzenberg wertete Trainer Michael Rösch als einen Misserfolg, der durch individuelle Fehler und Abstimmungsprobleme begünstigt wurde. "Bei etwas mehr Cleverness und Konzentration hätten wir alle Gegentore verhindern können", kritisiert der Coach. Zufrieden war Rösch aber mit dem läuferischen Aufwand. "Da war eine Steigerung vor allem gegenüber dem Derby in Raigering erkennbar."

Rösch zollt dem jetzigen Kontrahenten Respekt: "Burglengenfeld verfügt über eine richtig gute Mannschaft, die sicher etwas anders gestartet ist, als sie das sicher auch selbst erwartet hatte. Vor allem gegen das Offensiv-Trio mit Gröger, Epifani oder Dietrich dürfen wir uns keine leichten Fehler leisten." Rösch fordert ein geschlossenes Auftreten seiner Truppe, die "defensiv stabil stehen und die herausgespielten Chancen zielstrebig verwerten soll". Während der Woche habe die Mannschaft versucht, sich die nötige Frische zurückzuholen. Fehlen werden urlaubsbedingt André Klahn, Ibrahim Devrilen, Dennis Paulus und Max Geber. Das letzte Gastspiel verlor die Rösch-Elf in Burglengenfeld klar mit 0:4, im Frühjahr glückte beim 4:2-Heimspiel die Revanche in einem spannenden Vergleich.

Bei etwas mehr Cleverness und Konzentration hätten wir alle Gegentore verhindern können.Michael Rösch über die Heimpleite gegen Sturm Hauzenberg
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