25.06.2017 - 21:54 Uhr
EtzenrichtSport

SpVgg SV Weiden gewinnt Jubiläumsturnier des SV Etzenricht Favorit setzt sich durch

Die SpVgg SV Weiden gewinnt das Turnier anlässlich des 90-jährigen Vereinsjubiläums beim SV Etzenricht. Im Endspiel setzt sich der Bayernligist gegen den 1. SC Feucht durch. Eine Überraschung bringt das "kleine Finale".

von Autor WARProfil

Die SpVgg SV Weiden sicherte sich mit dem 2:0-Finalsieg gegen den 1. SC Feucht den anlässlich des 90-jährigen Vereinsjubiläums des SV Etzenricht erstmals ausgespielten Audi-Service-Cup des Autohauses Raab. Am Samstag war eine verstärkte Weidener B-Elf mit einem Quäntchen Glück im Elfmeterschießen gegen ein kampfstarkes Wernberger Team ins Endspiel eingezogen. Am Sonntag konnte SpVgg-SV-Trainer Stefan Fink aus dem Vollen schöpfen und wechselte kräftig durch.

ließ den Gästen den Vortritt und unterlag im kleinen Finale Wernberg, wie tags zuvor gegen Feucht, mit 0:1. SVE-Coach Michael Rösch muss an der Chancenverarbeitung den Hebel ansetzen. Als besten Keeper wählte die Jury Matthias Jahn (TSV Detag Wernberg), als besten Feldspieler Ex-Profikicker Marco Christ (1. SC Feucht).

Halbfinale

SV Etzenricht - 1. SC Feucht 0:1 (0:1) Tor: 0:1 (9.) Marco Christ - SR: Christoph Busch (TSV Flossenbürg) - Zuschauer: 150

Trotz der Hitze lieferten sich beide Teams ein temporeiches Duell. Mit offensiver Einstellung und Pressing kamen die von Benedikt Thier an der Außenlinie und Marco Christ auf dem Feld gut eingestellten Mittelfranken besser ins Spiel. Ex-Profi Christ bewies seine exzellente Schusstechnik und traf aus 25 Metern mit einem Hammer zum entscheidenden 1:0. Nach der ersten Trinkpause stellte die Rösch-Truppe Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft ab. So gab es durch Konstantin Graßl, Yannick Englhardt und Ibrahim Devrilen erste Chancen. Der Sportclub dominierte nach der Pause. Erst spät übernahm die Heimelf das Kommando und setzte nach fünf Einwechselungen zunehmend im Angriff Akzente. Nach einer Doppelchance für Martin Pasieka und Ibrahim Devrilen lag der Ausgleich in der Luft.

SpVgg SV Weiden - TSV Detag Wernberg n.E. 7:6 (2:2) Tore: 1:0 (13.) Moritz Zeitler, 1:1 (39.) Anton Rauen, 2:1 (68.) Andreas Müller, 2:2 (82.) Anton Rauen - SR: Sebastian Seidl (Rothenstadt) - Elfmeterschützen für Weiden: verwandelt: Josef Rodler, Andreas Müller, Christoph Hegenbart, Mathias Heinl, Moritz Zeitler - Marco Kießling scheitert am Torwart; Elfmeterschützen für Wernberg: verwandelt: Thimo Luff, Dominik Häffner, Lucas Maunz, Anton Rauen - Fehlversuche: Patrick Luff, Petr Maly

Die Luff-Truppe hatte zu Beginn Schwierigkeiten, aber die Wasserwerk-Elf versäumte es, einen klaren Vorsprung herauszuschießen. Für Jonas Heimerl (2. und 28.) und Christoph Hegenbart (12. und 24.) war der Weg frei. TSV-Schlussmann Matthias Jahn und Jurij Litke verhinderten einen Rückstand. Die Führung für Weiden erzielte Moritz Zeitler mit einem Freistoß. Angetrieben von Spielertrainer Christian Luff steckte der Bezirksligist nie auf und kam nach einem Fehlpass zum 1:1. Ein ähnliches Bild bot sich nach dem Wechsel: Der Bayernligist legte nach einer Standardsituation durch Andreas Müller das 2:1 vor. Erneut glich Rauen aus. Beim Elfmeterkrimi hatte Weiden die besseren Nerven.

Spiel um Platz 3

SV Etzenricht - TSV Detag Wernberg 0:1 (0:1) Tor: 0:1 (4.) Patrick Pröls - SR: Andreas Stolorz (DJK Irchenrieth) - Zuschauer: 100

Der Landesligist ging offensiv in die Partie, ließ aber viele Großchancen liegen. Die Luff-Schützlinge agierten effektiver. Patrick Pröls machte den schnellen Rückstand der Rösch-Truppe perfekt. Er überwand den ansonsten kaum geforderten SV-Torhüter Luca Wittmann per Lupfer. Der TSV kam im zweiten Abschnitt zu einer vielversprechenden Angriffsaktion, doch Pröls (53.) verzog. Wernberg stand in der Folge sicher und schaukelte die Führung über die Zeit.

Endspiel

SpVgg SV Weiden - 1. SC Feucht 2:0 (1:0) Tore: 1:0 (40./Handelfmeter) Josef Rodler, 2:0 (84.) Christoph Hegenbart - SR: Eduard Mayer (Gleiritsch)

Das Finale war über weite Strecken ausgeglichen. Bayernliga-Absteiger Feucht zeigte, dass die Mannschaft für die Landesliga gerüstet ist. Mit einem kleinen Plus an Spielanteilen lieferte Weiden den flüssigeren Fußball ab. Von den Neuzugängen überzeugte besonders Florian Rupprecht. Im ersten Abschnitt verletzten sich Benjamin Werner (12.) und Johannes Scherm (39.). Das 1:0 der Fink-Elf fiel durch einen Handelfmeter: Josef Rodler vollendete mit Millimeterarbeit. Philipp Mandelkow (63.), Faith Boynügrioglu (66.) und Christopher Uwadia (80.) kamen dem von Martin Smodlaka gehütetem Weidener Tor gefährlich nahe. Ein Konter, abgeschlossen von Christoph Hegenbart, bedeutete den Turniersieg.

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