30.03.2018 - 21:38 Uhr
Etzenricht

SV Etzenricht erwartet am Ostermontag mit dem neuen Trainer Rüdiger Fuhrmann den ASV ... Schwerer Brocken zum Einstand

Nach einer arbeitsreichen Woche für die Verantwortlichen des SV Etzenricht können sich alle wieder auf Fußball konzentrieren. Dass ist auch dringend notwendig, denn mit dem ASV Burglengenfeld gastiert an der Siegfried-Merkel-Sportanlage am Ostermontag um 15 Uhr der Tabellenfünfte. Nachdem Trainer Michael Rösch nach über drei Jahren am Sonntag nach der 1:4-Niederlage in Hauzenberg überraschend das Handtuch warf, mussten die Sportliche Leitung schnell Ersatz finden.

Ob Martin Pasieka auflaufen kann, ist noch fraglich. Aber er wäre so wichtig für die Partie des SV Etzenricht gegen den ASV Burglengenfeld. Bild: Walberer
von Redaktion OnetzProfil

Da Michael Röschs designierter Nachfolger Rüdiger Fuhrmann schon frei war, konnten Vorstand Manfred Herrmann und Sportlicher Leiter Markus Hofbauer ihn davon überzeugen, die Mannschaft schon jetzt in dieser schwierigen Situation zu übernehmen. In seiner ersten Ansprache zur Mannschaft am Dienstag machte Fuhrmann deutlich, dass man mindestens noch vier Siege aus den restlichen neun Spielen benötigt, um die Landesliga sicher zu halten.

Angesichts des Restprogramms sicherlich keine leichte Aufgabe. Im Hinspiel hatte Etzenricht bei der 1:4-Niederlage in Burglengenfeld keine Chance. Weinfurtner und Gröger trafen je zweimal für die Schwarz-Gelben. Nürnberger konnte mit einem sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzen. Das Team von Matthias Bösl belegt derzeit den fünften Tabellenplatz und könnte mit den noch ausstehenden Nachholspielen noch ein Wort um die Bayernliga-Relegationsplätze mitsprechen. Dass das Team hohe Qualität hat, zeigt auch, dass es gegen Cham, Waldkirchen und Tabellenführer SSV Jahn Regensburg jeweils mit 1:0 gewann.

Das Prunkstück der Mannschaft ist sicherlich die Defensive. Mit gerade einmal 22 Gegentreffern liegt sie an zweiter Stelle. Die Etzenrichter haben mit 50 Gegentreffer mehr als doppelt so viel. Ein Kräftemessen beider Teams wurde schon vor vier Wochen ausgetragen. Auch dieses Duell fiel mit 4:1 sehr deutlich zugunsten der Bösl-Elf aus. Allerdings fielen die vier Tore der Heimelf erst in den letzten zehn Minuten.

Die Etzenrichter waren letzte Saison in einer ähnlichen Tabellensituation und konnten damals den ASV mit 4:2 in die Knie zwingen. Pötzl, Pasieka und zweimal Schimmerer trafen für die Blau-Schwarzen in einem hochklassigen Spiel. Einen Sieg wünschen sich natürlich auch die Verantwortlichen. "Das wird sicherlich kein Honigschlecken gegen die defensivstarke Mannschaft. Wir hoffen natürlich auf einen positiven Effekt durch den Trainerwechsel", so die Einschätzung von Hofbauer. Pötzl konnte beruflich nur bedingt trainieren. Pasiekas Einsatz ist mehr als fraglich. Jurek und Ibrahim Devrilen sind noch immer gesperrt.

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