SV Etzenricht gegen Sturm Hauzenberg
Zurück in die Spur

André Klahn (rechts) handelte sich beim intensiven Derby gegen den SV Raigering eine Rote Karte ein und wird dem SV Etzenricht gegen Sturm Hauzenberg somit fehlen. Bild: war
Sport
Etzenricht
25.08.2017
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Zwei Pleiten in Folge stoppten den Höhenflug des SV Etzenricht in der Landesliga Mitte. Im Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg soll die Wende gelingen.

Nach der in dieser Form, vom Ergebnis und den disziplinarischen Begleitumständen (ein Mal Rot, zwei Mal Gelb/Rot und sieben Mal Gelb) her, nicht erwarteten 0:3-Niederlage im Landesliga-Derby beim SV Raigering hat es der SV Etzenricht am Samstag (Anstoß 16 Uhr) mit dem FC Sturm Hauzenberg zu tun. Die Gäste nehmen mit 12 Punkten aktuell Rang 8 ein und könnten bei einem Dreier mit dem SVE (6. Platz, 15 Punkte) gleichziehen.

Mehrarbeit nötig

SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann stufte den "Sturm" schon vor der Saison als Geheimfavorit ein. Trainer Michael Rösch denkt in die gleiche Richtung und sagt: "Der FC zählt für mich zu den Top-Mannschaften der Liga und verfügt über einen sehr ausgeglichenen Kader mit hoher Qualität. Von daher muss bei uns schon einiges passen, um zu punkten. Einen Teilerfolg werden wir uns als Ziel setzen." Gegenüber den beiden Vorwochen, sowohl beim 2:4 gegen den SV Hutthurm als auch in Raigering konnte sein Team nicht annähernd an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen, erwartet der Trainer einiges an Mehrarbeit von seiner Truppe. "Wichtig wird sein, dass wir wieder als Mannschaft auftreten und als solche viel mehr Kilometer laufen. Zudem müssen das Umschalten in höchstem Tempo und das Führen von Zweikämpfen wieder zu unseren Grundtugenden zählen."

Den von Rösch angesprochenen "Sturm"-Kader hat Spielertrainer Alexander Geiger, zu Regionalliga-Zeiten Kapitän am Weidener Wasserwerk, punktuell verstärkt. Robert Zillner spielte schon 2. Liga in Sandhausen und Fürth, kam wie Patrick Rott, Alexander Kotlik und Eralb Sinani vom "Marktführer" im Passauer und niederbayerischen Bereich, vom SV Schalding-Heining, an den Fuß des Staffelbergs.

Kleiner Randaspekt: Eben jenen SV Schalding-Heining kickte die Geiger-Elf am Dienstag mit einem 4:2-Erfolg aus dem Pokalwettbewerb. Torgefährlichster Angreifer der Niederbayern ist derzeit Manuel Mader mit 7 Treffern. In der Vorwoche lag die Geiger-Elf im Staffelberg-Stadion 3:1 gegen den SV Fortuna in Front, musste am Ende aber ein 3:4 hinnehmen.

Und das soll gegen Etzenricht wieder ausgeglichen werden, um die Optionen nach vorne offen zu halten. Der letzte Direktvergleich auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage im März dieses Jahres endete 2:2. Zweimal glich Martin Pasieka Gästeführungen aus. Pasieka steht nach beruflichem Auslandsaufenthalt diesmal wieder zur Verfügung. Ebenso Andreas Koppmann, Klaus Moucha und Luca Wittmann. Fehlen wird André Klahn, der sich bei den "Panduren" eine Rote Karte einhandelte. Max Geber zog sich nach einem Foul eine Schulterverletzung zu, sein Einsatz ist nach Aussage des Trainers ausgeschlossen. Dazu fehlt Urlauber Dennis Paulus, so dass Rösch seine Formation auf einigen Positionen umbauen muss.
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