SV Etzenricht muss nach vier Nullnummern endlich wieder punkten
Schon richtungsweisend

Der Etzenrichter Andreas Weihermüller (blau) steigt in dieser Szene am höchsten. Auf einen Höhenflug hofft die gesamte Mannschaft, die nach vier Spielen ohne Punkte endlich wieder etwas Zählbares holen will. Bild: war
Sport
Etzenricht
08.09.2017
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Ein richtungsweisendes Spiel steht für den Landesligisten SV Etzenricht an. Zu Gast ist am Samstag, 16 Uhr, der SV Neukirchen Hl. Blut mit dem ehemaligen Weidener Trainer Franz Koller.

Keine Punkte aus den letzten vier Spielen - kein gutes Ergebnis für die Rösch-Elf. Der gute Saisonstart wurde durch die jüngste Negativserie zunichte gemacht. Am letzten Spieltag verloren die Mannen um Trainer Michael Rösch mit 1:4. Die Niederlage fiel zwar zu hoch aus, spiegelte aber die momentanen Probleme des SV wider. Die Defensive lässt einfache Gegentore zu, während in der Offensive die Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft fehlen. "Es werden einfach zu viele individuelle Fehler gemacht, die die Gegner in dieser Liga eiskalt bestrafen", analysiert der Coach.

Etzenrichter ist derzeit auf Platz acht zu finden, drei Punkte dahinter liegt Neukirchen auf Rang 13. Der Gast war in den vergangenen vier Spielen wesentlich erfolgreicher, auch wenn es am Sonntag eine 2:3- Heimniederlage gegen den starken Tabellenführer SV Fortuna Regensburg gab. Davor machte Neukirchen den schwachen Saisonstart mit Siegen gegen Cham, Kareth-Lappersdorf und Tegernheim wieder wett. Ein neuer und alter Bekannter leitet die Geschicke des letztjährigen Aufsteigers. Franz Koller kehrte nach dem Gastspiel am Weidener Wasserwerk zu dem Verein zurück, mit dem er den Aufstieg in die Landesliga feierte.

Beachten sollten die Etzenrichter das tschechische Duo Vokac und Vrhel. Zusammen waren beide an 12 Toren beteiligt. Verzichten muss die Koller-Elf auf den gesperrten Nowak und den verletzten Krames.

Für die Etzenrichter Verantwortlichen ist dieses Spiel richtungsweisend. Bei einem Sieg kann man sich im vorderen Mittelfeld festsetzen. Bei einer Niederlage sind die Relegationsplätze in Sichtweite. Daher will die Rösch-Elf konzentriert und zielstrebig an die kommende Aufgabe herangehen. "Wir müssen endlich die Fehler in der Defensive abstellen, um wieder zu Punkten zu kommen", fordert Coach Rösch seine Truppe auf. Abteilungsleiter Manfred Herrmann ist klar, "dass alle, von Nummer eins bis zur Nummer 16 bis zur Erschöpfung laufen und kämpfen müssen, denn Neukirchen ist eine sehr gute Mannschaft, die sicher besser ist, als der derzeitige Tabellenplatz".

Verzichten muss Rösch urlaubsbedingt auf Abwehrchef Grassl und König. Dafür sind Klahn, Geber, Paulus und Ibrahim Devrilen wieder mit im Kader.
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