17.12.2017 - 20:10 Uhr
FalkenbergOberpfalz

2. kunsthandwerklicher Adventsmarkt lockt zahlreiche Besucher nach Falkenberg Adventszauber inmitten alter Gemäuer

Kunsthandwerkliches wurde beim Adventsmarkt in der Burg und im Tagungszentrum gezeigt, kulinarische Köstlichkeiten gab es im Freien an der Schwaige: Eröffnet wurde das dreitägige, vorweihnachtliche Verkaufsangebot am Freitagabend.

von Werner RoblProfil

Für Musik am Fuße der Burg sorgte die Falkenberger Blaskapelle. Danach wurden Burgtore, Marktbuden und Tagungszentrum eröffnet, wo im Foyer auch Falkenberger Zoigl vom Fass ausgeschenkt wurde. Als auch noch leichter Schneefall einsetzte und den Platz mit weißem "Glitzerguss" bedeckte war die vorweihnachtliche Stimmung perfekt. Die hell erleuchtete Pfarrkirche und die auf dem Granitfelsen thronende Burg sorgten miteinander für eine fast perfekte adventlich gestimmte Atmosphäre.

Viele Aussteller

Die Leute blieben stehen, kauften und unterhielten sich. Die Marktbuden waren hell erleuchtet, von irgendwo her erklangen weihnachtliche Klänge. Zahlreiche Aussteller hatten sich auch heuer wieder angemeldet. Auch die Falkenberger Vereine unterstützten den Veranstalter "Forum Falkenberg - Freunde der Burg", wenn es darum ging zum Erfolg der Veranstaltung am dritten Adventswochenende beizutragen.

Die DJK bot zusammen mit der Jungen Union Kaiserschmarrn und heiße Getränke an. Beim Soldatenbund gab es herzhaft Leckeres mit Kraut. Bei Imker Bauer konnten Honigprodukte, bei den Rotariern Wildgulasch erworben werden. Bratwürste hatte der OWV, Kartoffelchips die Feuerwehr aus Gumpen auf dem Speisezettel stehen. Kürbissuppe kochte die Kolpingsfamilie, Glühwein bereitete die Blaskapelle zu. Mit Geräuchertem auf Butterbrot lockte die UBF, und der Veranstalter "Forum Falkenberg" verzauberte die Gäste mit Eierlikörpunsch und Waffeln. Gebrannte Mandeln, Zoigl und Kaffee gabs freilich auch. Dafür sorgten Feuerwehr und Frauenbund. Aber man sah auch noch so manches mehr. Für Augen, Nase und vor allem für den Gaumen war allerhand geboten im Zauberreich der vorweihnachtlichen Düfte.

Unscheinbares

Beim Rundgang durch die Burg und beim Bummel hinauf ins Tagungszentrum konnte man noch allerhand kleine, manchmal auch unscheinbare Dinge im reichen Angebot entdecken. So zeigten in der Wächterstube, inmitten der Burg, die Plößberger Krippenschnitzer zahlreiche Beispiele ihrer Kunst.

Für die Mädchen und Buben war in der Burgkapelle am Samstagnachmittag eine Vorlesestunde im Angebot, am Tag darauf las Hans-Günther Lauth den Großen aus seinen Werken vor. Begleitet wurde der Mann mit der markanten Stimme von zwei Musikanten. Ab 20 Uhr bot die Kolpingsfamilie in der Pfarrkirche einen Ort der Stille an. Reiserbesen, hübsche Türschilder, Dekoartikel für ein schönes Zuhause und noch viele andere Sachen fand man im reichhaltigen und bunten Angebot und wechselten bald ihre Besitzer.

Fackelschein

Am Sonntag, weiter außerhalb der Ortschaft, veranstaltete der Oberpfälzer Waldverein seine alljährliche Waldweihnacht, die bei Einbruch der Dunkelheit und Fackelschein auf den Kalvarienberg lockte. Drei Tage lang war Falkenberg in vorweihnachtlicher Stimmung, nicht zuletzt auch wegen des Blasmusikkonzerts, mit dem die Musikkapelle den zweiten kunsthandwerklichen Adventsmarkt stimmungsvoll ausklingen ließ.

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