22.02.2017 - 17:28 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Hubert Treml und der Falkenberger Kolpingchor begeistern beim gemeinsamen Liederabend: Musikalische Liebeserklärung

Hubert Treml ist ein vielseitiger Künstler und unerschöpflicher Quell kreativer Songperlen. Trotz aller Professionalität spürt man bei seinen Auftritten das Herzblut, das in seinen Beiträgen steckt. Das Gastspiel in Falkenberg war ausverkauft und begeisterte.

Hubert Treml begeisterte mit seinen Liedern. Der Kolpingchor unter der Leitung von Martina Mark (links) unterstützte den Regensburger bei seinen Vorträgen. Der Liederabend der Kolpingsfamilie Falkenberg war ausverkauft. Bild: wro
von Werner RoblProfil

(wro) Der Kolpingchor Falkenberg hatte zu einem Liederabend gemeinsam mit dem Regensburger Künstler eingeladen. Im Lindner-Saal blieb kein Platz frei. "Trotz der vielen Veranstaltungen überall", wie Kolping-Vorsitzender Karl Schreier feststellte. Andererseits sei der erstaunliche Zuhörer-Zuspruch (nicht nur aus dem Ort) auch kein Wunder, so der Sprecher der Kolpingsfamilie: "Wann hat man schon mal Gelegenheit, Hubert Treml zusammen mit dem Falkenberger Kolpingchor unter der Leitung von Martina Mark, dazu noch Rudi Meindl am Piano, erleben zu dürfen." Besonderes Schmankerl war die Uraufführung des eigens für den Anlass geschriebenen Liedes "Sou göiht's in Falkenberg", eine musikalische Liebeserklärung an den kleinen Marktflecken und seine Bewohner.

"Schöi saa schad niat"

Von Beginn an sorgte Hubert Treml mit seiner Gitarre und einem reichen Schatz eingängiger Lieder für allerbeste Stimmung. "Ei in d' Tschechei" war einer der "Knaller". "Lehrer" animierte zum sofortigen Mitmachen. "Schöi saa schad niat" (attraktives Äußeres sei kein Fehler) veranlasste Rudi Meindl eine Geschichte zum Besten zu geben, in der Tante Kathl verwundert in den Kinderwagen schaut und feststellt: "Mei is des Kind wöist, zöigt's es ner schöi oah."

Es gab auch Nachdenkliches, geschrieben für Menschen mit Sorgen: Der "Engl aaf da Stöing" versetzte die Gäste in einfühlsame Ruhe. Der Kolpingchor sorgte mit seinen Beiträgen für stimmungsvolle Kontrapunkte an einem ansonsten heiteren und ausgelassenen Liederabend, bei dem auch kräftig weiter mitgesungen werden durfte.

Beifallsstürme begleiteten Josef Franz bei seinen Klarinetten-Intermezzi. Gespannt erwartete man schließlich das angekündigte Finale. Das gemeinsam mit Hubert Treml einstudierte und erstmals vorgestellte Lied "Sou göiht's in Falkenberg" erinnerte mitreißend an Feste, die man gemeinsam feierte. Die Verse entführten ins wildromantische Waldnaabtal. Gerne machte man am schäumenden Butterfass ein wenig Rast, um dort dem Spiel der Waldnaab zusehen zu können. Dann ließ man seine Gedanken wieder hinaufwandern zum nahen Kalvarienberg, mit seiner schönen Aussicht hinüber zur Burg und zur Kirche. Der Text, bei dem man sich gerne an Falkenberg erinnerte, berührte nicht nur die Falkenberger Seelen.

Beste Stimmung

Kein Wunder, dass die Gäste, freilich auch die Chormitglieder, an diesem "wunderbaren Abend" (Originalzitat Karl Schreier) noch bis tief in Nacht ihren gemeinsamen Erfolg feierten, um die Stimmung in der Wirtsstube gut gelaunt dann allmählich ausklingen zu lassen.

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