"KiWi Chor" begeistert mit schönen Stimmen und altem Liedgut
Bodenständig und beschwingt

Musikalisch begleitet wurden die "KiWis" am Abend im Kramerstodl von Erika Schieder am Akkordeon und von Irmgard Ehrlich an der Gitarre. Geleitet wird der 15-köpfige Mädchenchor von Martina Kick-Wittmann (Dritte von links). Bild: wro
Kultur
Falkenberg
10.07.2017
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Bodenständig, adrett mit modisch bunten Dirndln, heiter-beschwingt und mit ihrer Oberpfälzer Heimat tief verwachsen: So tritt der "KiWi-Chor" auf, den Leiterin Martina Kick-Wittmann 2008 ins Leben gerufen hat. Bei ihren Auftritten begeistern die Sängerinnen stets ihr Publikum. So auch am Samstagabend in Falkenberg.

Angekündigt war das Gastspiel im Kramerstodl schon seit geraumer Zeit. Bekanntes Liedgut aus den Noten- und Liederbüchern der Region hatte man versprochen. Stücke, die man zwar kennt, die man aber selten selber, geschweige denn gemeinsam singt. Die jungen Mädchen begeisterten mit dem Klang ihrer Stimmen das Publikum.

Der Name "KiWi-Chor" steht für Martina Kick-Wittmann. Die musikbegeisterte Leiterin aus Luhe scharte bereit vor neun Jahren sangesfreudige junge Menschen um sich herum. Ihr Ziel: Gemeinsam mit ihnen Musik zu machen, um sie dann den Leuten zu Gehör zu bringen und Freude zu bereiten. "In allen unseren Programmen haben wir stets auch einen volkstümlichen Teil eingebaut", erzählt das Fuchsmühler Chormitglied Nina Hartung. "Das brachte uns auf die Idee, an geeigneter Stelle einmal ausschließlich solche Lieder zu bringen", fügt die junge Stiftländerin hinzu. Hartung gehört - wie ihre Chor-Kollegin Tamara Härtl - der von Kick-Wittmann gegründeten Gruppe am längsten, eigentlich bereits seit der Gründung an. Im Falkenberger Kramer-Stodl jedoch waren sie noch nie zu Gast, erzählt Nina Hartung. Auf das "Heimspiel" nahe Fuchsmühl bei Brotzeit und Zoigl habe sie sich schon seit langem gefreut, ergänzt die 25-Jährige. Jüngste "KiWi"-Mitglieder sind übrigens die elfjährigen Zwillinge Jule und Fiona, denen das Mitmachen und Mitsingen sichtlich Spaß macht.

Begleitet wurden die jungen Sängerinnen bei ihrem Auftritt in der Zoiglgemeinde von Erika Schieder am Akkordeon und Irmgard Ehrlich an der Gitarre. Begeistern konnten sie zweifellos durch ihre schönen Stimmen, besonders durch ihren Rhythmus, mehr aber noch durch die ausdrucksstarke Interpretation und die Auswahl ihrer Stücke. Die "KiWis" erinnerten humorvoll unter anderem an das "Bauernmadl" und gestanden, dass sie alles mögen, nur halt kein Wasser nicht. Sie unterhielten den ganzen Abend lang mit bekannten und beliebten Stücken und bezauberten damit ihr Falkenberger Publikum, dem die Veranstaltung bei kostenlosem Eintritt, Brotzeit und Kommunbrauerbier sichtlich Freude bereitete.
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