550 Jahre Marktrechte

Politik
Falkenberg
30.12.2016
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feiert 2017 ein bedeutendes Jubiläum: Vor 550 Jahren bekam die kleine Gemeinde die Marktrechte verliehen.

Auf große Veranstaltungen wolle man verzichten, betonte Bürgermeister Herbert Bauer in der Jahresschlusssitzung des Marktgemeinderats. Zum Jubiläum angedacht sei lediglich ein Festabend im Tagungszentrum der Burg. Der findet zum Bürgerfest am letzten Wochenende im Juli statt. Historische Informationen liefert dabei Adalbert Busl. Von zusätzlichen Veranstaltungen riet Bauer ab. Diese seien, so der Bürgermeister, zu aufwendig.

Einstimmig auf den Weg brachten die Falkenberger Markträte den von der Verwaltung ausgearbeiteten Antrag für die Bedarfsmitteilung für Städtebaufördermittel in Höhe von insgesamt 350 000 Euro (aufgeteilt wie folgt: 2017: 100 000 Euro, 2018: 150 000 Euro, 2019: 100 000 Euro). Ziel ist die Fortführung des kommunalen Förderprogramms; auch soll die Sanierung des Kellers in der Schwaige angegangen werden. Als besonders vordringlich wurden der Treppenaufgang zur Burg und die Maßnahmen am Graf-Schulenburg-Weg angesehen. Die entsprechenden Haushaltsmittel - so Kämmerer Harald Seitz und Bürgermeister Herbert Bauer - werde man bereitstellen. CSU-Marktrat Peter Träger bat um eine Einschätzung des Kellerzustandes. Zeitnah, möglicherweise im Anschluss an den Neujahrsempfang am 1. Januar wolle man die Örtlichkeit gemeinsam in Augenschein nehmen, kündigte Bürgermeister Herbert Bauer an.

Viele Rohrbrüche

Im Jahresrückblick sprach Bürgermeister Herbert Bauer von einem "aufregenden Jahr". Als wichtige Maßnahmen bezeichnete er den Bau des Radweges, Maßnahmen an der Wasserversorgung und die Erschließung des Ahornweges. Zu schaffen machte die Vielzahl an Wasserrohrbrüchen. Vielen Dingen, vor allem dem Problem Wasserversorgung, werde man sich im kommenden Jahr stellen müssen. Man habe stets fraktionsübergreifend auf ein gemeinsames Ziel hingearbeitet, lobte Bauer die fruchtbare Zusammenarbeit im Gemeinderat.

Die Burg Falkenberg sei nicht nur eine Bereicherung für den Ort, meinte Matthias Grundler (Fraktionssprecher der CSU). "Inzwischen ist sie auch zu einem Arbeitgeber geworden." Zugleich sprach Grundler seinen Dank an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer aus, die sich während des Jahres um die Belange des revitalisierten Baudenkmals kümmerten. "Die professionelle Arbeit findet bei der Bevölkerung Anklang", stellte Matthias Grundler fest. Sein besonderer Dank galt insbesondere dem Förderverein "Forum Falkenberg - Freunde der Burg". Als "Sorgenkind" bezeichnete der CSU-Sprecher die Wasserversorgung. Die zu erwartenden Aufgaben nannte er einen "Kraftakt". Als weiteres wichtiges Thema nannte Grundler die Schaffung von Bauplätzen in der Marktgemeinde Falkenberg. Peter Bork (Unabhängige Bürgergemeinschaft Falkenberg) lobte das harmonische Miteinander im Gemeinderat. Bork wörtlich: "Ein Musterbeispiel an Geschlossenheit." Mit Spannung erwarte man die Endabrechnung für die Sanierungsarbeiten an der Burg. Bork bat, die Zahlen zeitnah vorzulegen. Um die Zukunft der Burg - so Peter Bork - müsse man sich keine Sorgen machen.

Aufrichtiger Dank

Wichtiges Thema seien auch die Leerstände in Falkenberg. "Die Wasserversorgung wird uns noch ganz schön Sorgen machen", bilanzierte auch Bork und verwies auf die zu erwartenden Aufgaben. Gute Arbeit leisten die Jugend- und Seniorenbeauftragten, so der UBF-Sprecher, der sich bei Alexandra Hasenfürter und Rita Wildenrother für deren Einsatz bedankte. Ergänzend sprach Bork allen, die sich zum Wohl der Gemeinde einbringen, seinen Dank aus.
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