20.10.2017 - 17:50 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Falkenberg sorgt für mehr Klarheit bei den Hausnummern Wirrwarr hat bald ein Ende

Ortsfremden, aber auch Einheimischen fällt es oft schwer, in den Dörfern eine bestimmte Hausnummer zu finden. Das will der Marktgemeinderat Falkenberg nun ändern.

Mit Hinweisen auf die Reihenfolge der Hausnummern will man dem Zahlenwirrwarr ein Ende setzen. Beginnen will Falkenberg damit im Gemeindeteil Pirk (Bild). Bild: wro
von Werner RoblProfil

Nicht immer seien die Hausnummern aufsteigend oder fortlaufend angeordnet, bedauerte Markträtin Alexandra Hasenfürter, nachdem sie auf das Problem angesprochen worden war. Da sollte man handeln, bat das CSU-Fraktionsmitglied in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Hasenfürters Vorschlag: Man möge doch eine zusätzliche Beschilderung mit gut sichtbaren Hinweisen auf die folgenden Hausnummern anbringen. Am Anfang der jeweiligen Straßenzüge könnte eine mit einem Aufdruck versehene Tafel aufgestellt werden. Dort könne man sich informieren, welche Hausnummern anschließend zu finden seien, so der Lösungsansatz. Das System der verwendeten Nummern sei nicht immer logisch, stellte Hasenfürter ergänzend fest und verwies dabei auf den Gemeindeteil Pirk. Nicht anders schaue es doch in den übrigen Ortschaften rund um Falkenberg aus, wussten auch die übrigen Markträte.

Einig war man sich, dass man an das Vorhaben zeitnah herangehen sollte. Natürlich müssten die zu erwartenden Kosten auf den Tisch, wie UBF-Marktrat Peter Bork empfahl. Als "Musterdorf" fasste man schließlich die nordöstlich von Falkenberg gelegene Ortschaft Pirk ins Auge. "Dort wollen wir beginnen", schlug Bürgermeister Herbert Bauer vor. Die Dorfgemeinschaften anderer Ortschaften könnten sich dort kundig machen. Anschließend könnte man das System - falls brauchbar - auch auf andere Ortschaften wie Seidlersreuth oder Gumpen ausdehnen.

Was eine verkehrsrechtliche Anordnung ist, brauchte Bürgermeister Herbert Bauer nicht erläutern. Dass Sicherheitsmaßnahmen beim Aufstellen der sogenannten "Touristischen Unterrichtungstafeln", die an der A 93 auf Falkenberg beziehungsweise auf die Burg hinweisen, nötig waren, leuchtete allen Markträten und Bürgermeister Herbert Bauer ein. "Aber von der Höhe der Kostenfestsetzung war ich schon ein wenig überrascht", verwies das Gemeindeoberhaupt auf die Gebührenaufstellung, die ihm wenige Stunden zuvor auf den Schreibtisch geflattert war. "Man fordert eine Pauschale in Höhe von 4000 Euro", informierte er ein wenig zerknirscht. Kopfschütteln bei den Markträten. Wie sich die von der Autobahndirektion geforderten Posten zusammensetzen, wisse er nicht, erklärte Bauer. Die Fotoausstellung zur Falkenberger Kirchweih war ein Erfolg, freute sich Bürgermeister Herbert Bauer über den regen Besuch der Bilderschau, die von Tochter Elisabeth zusammengestellt worden und im Sitzungssaal des Rathauses zu sehen war. Sehr gut sei auch die Teilnahme der Bürger, Vereine und Fahnenabordnungen bei der Orgelweihe gewesen, fuhr er fort. "Dafür möchte ich mich bedanken", schloss Bauer. (Weiterer Bericht folgt)

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