01.01.2018 - 18:12 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Neujahrsempfang der Marktgemeinde im Tagungszentrum Herausfordernde Probleme

Bürgermeister Herbert Bauer lobt viel. Und er spricht die zu erwartenden Aufgaben in der Gemeinde an. Das Treffen am Vormittag wenige Stunden nach Jahreswechsel bildet den Auftakt im Reigen der Neujahrsempfänge.

Der Neujahrsempfang ist stets auch Anlass für Ehrungen. Im Bild (von rechts): Tobias Bauer, Verena Bauer, Bürgermeister Herbert Bauer, Brigitte Bauernfeind, Hans Bauernfeind und Stefan Nürbauer. Bild: wro
von Werner RoblProfil

Die Veranstaltung, der ein gemeinsamer Gottesdienst in der Pfarrkirche voranging, umrahmte musikalisch die Falkenberger Zoiglmusik. Wird's besser, wird's schlimmer?", zitierte das Gemeindeoberhaupt in Tagungszentrum Erich Kästner. Zum Jahreswechsel sei es gut in der Rastlosigkeit des Alltags innezuhalten. Das Jahr sei eine solide Ware, zitierte er weiter und erinnerte dabei an den polnischen Schriftsteller Gabriel Laub, von dem die Worte stammen: "Jahre werden pünktlich geliefert. Sie halten was sie versprechen, sie zählen genau ein Jahr, keine Sekunde mehr und keine weniger."

Bürger und Vertreter aus den Reihen der Vereine und der Kirche sowie der örtlichen Unternehmen hieß Bürgermeister Bauer willkommen. Begrüßen konnte Bauer auch Altbürgermeister Eduard Zrenner, Bauers besonderer Gruß galt den anwesenden Jugendlichen und den "guten Geistern hinter der Theke".

"73 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges brechen an allen Ecken und Enden Krisen und Konflikte aus", bedauerte der Sprecher besorgt die Ereignisse in der Welt. Die Flüchtlingskrise sei noch lange nicht ausgestanden. "Flüchtlinge und Asylsuchende klopfen an und bringen unsere Sozialsysteme in Turbulenzen." Man habe Angst dass uns etwas weggenommen wird. "Auch der Kampf ums Wasser wird eine immer größere Rolle spielen", lenkte Bauer dabei sein Augenmerk auch auf die bevorstehenden Aufgaben mit der sich die Marktgemeinde in naher Zukunft zu befassen habe.

Deshalb sei es wichtig, Mut zu haben, um die Gunst der Stunde zu nutzen. Bauer stellte fest: "Wir glauben fest daran, dass es sich lohnt in unserer Gemeinde zu wohnen, zu arbeiten und zu leben." Zurückblickend erinnerte Bauer an die vielen folgenreichen, auch an die bereits getroffenen, wegweisenden Entscheidungen im Ort. "Das Fahrwasser wird nicht ruhiger. Immer wieder tauchen Probleme auf, die uns herausfordern." Als Beispiel stellte er die Wasserversorgung im Ort in den Mittelpunkt. Auch den Ausbau der Tirschenreuther Straße ließ der Sprecher nicht unerwähnt. Noch ungelöst seien auch manche Dinge im Umfeld der Burg.

Schwierig sei der Grunderwerb für ein neu zu schaffendes Baugebiet. "Mancher in der Umgebung wundert sich, was alles in der Burg und in deren Umfeld passiert." Darauf könne man stolz sein. Einen Dank sagte Bauer daher allen Ehrenamtlichen, Angestellten und Helfern. Darauf dürfe man stolz sein. Der Sprecher schloss: "Ich möchte Sie dazu ermuntern und allen danken, die dazu beitragen, dass unsere Gemeinde Zukunft hat und damit lebens- und liebenswert bleibt."

"Falkenberg ist der Mittelpunkt des Landkreises", fuhr MdL Tobias Reiß fort. "Hier gibt es viele engagierte Leute." Pfarrer Maximilian Roeb wartete mit bemerkenswerten Empfehlungen auf: "Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen." Launisch fügte er hinzu: "Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt davon ab ob man Mensch oder Maus ist." Die Ratschläge und Weisheiten stammten nicht von ihm, kommentierte der Pfarrer das Gesagte. "Sollte etwas davon hängen bleiben, so hat sich mein Auftritt heute gelohnt."

Wir glauben fest daran, dass es sich lohnt in unserer Gemeinde zu wohnen, zu arbeiten und zu leben.Bürgermeister Herbert Bauer

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.