5000 Euro aus dem BFV-Sozialfonds
Großfamilie DJK hilft Familie

Spendentag aus einem traurigen Anlass: Bei der Begegnung DJK Falkenberg gegen TSV Neualbenreuth wurde den Hinterbliebenen von Anja Sperrer ein symbolischer Scheck über 5000 Euro überreicht. Der Betrag stammt aus dem Fonds der BFV-Sozialstiftung. Bild: wro
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Falkenberg
10.04.2018
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Zusammenstehen nach einem tragischen Schicksalsschlag: Die DJK und die BFV-Sozialstiftung zeigen dies eindrucksvoll und überraschen mit einer großzügigen Spende.

Die DJK Falkenberg hatte mit dem TSV Neualbenreuth am Wochenende einen sportlichen, mit Vertretern des Bayerischen Fußballverbandes auch besondere Gäste auf dem Fußballrasen. Wenngleich dem Besuch seitens des BFV beziehungsweise des Bezirksehrenamtsreferenten Siegfried Tabbert (Konradsreuth) und des Kreisspielleiters Peter Kemnitzer aus Tauperlitz doch ein überaus tragischer Anlass zugrunde lag. Anja Sperrer, Mitglied der DJK und Ehefrau von Tobias Sperrer, starb im vergangenen Sommer an Krebs. Die junge Falkenbergerin hinterließ auch zwei minderjährige Buben. Die Großfamilie DJK Falkenberg wandte sich an die BFV-Sozialstiftung und bat dort um Unterstützung, die spontan auch gewährt wurde. Im Beisein der Familie Sperrer, von Mitgliedern und Gästen der DJK konnte Spartenleiter Michael Gleißner, zusammen mit den Vorsitzenden Hubert Mark und Alexandra Hasenfürter, Siegfried Tabbert und Peter Kemnitzer, nun am Sonntagnachmittag einen symbolischen 5000-Euro-Scheck an die Hinterbliebenen der Verstorbenen übergeben. Spontan fügte Schiedsrichter Roland Bauer, der das Spiel gegen Neualbenreuth an diesem Sonntag leitete, einen von ihm nicht genauer bezifferten Betrag hinzu. Das Geld könne das Leid freilich nicht mildern, wusste DJK-Fußball-Spartenleiter Michael Gleißner bei der Überreichung des großen Schecks an die Familie der Verstorbenen. Spielsachen bekamen die beiden Kinder geschenkt. Zugleich nutzte die DJK Falkenberg den besonderen Anlass, um aus der Begegnung gegen den TSV Neualbenreuth einen Benefiztag zu machen. Die gesamten Eintrittsgelder werde man an die BFV-Sozialstiftung weiterleiten, versprach Spartenchef Gleißner. Außerdem wurden Zoigl, Steaks und Bratwürste gegen Spenden verkauft. Im DJK-Haisl wurden Brotzeiten, Kaffee und Kuchen angeboten. Der Erlös wurde ebenfalls an die Sozialstiftung weitergeleitet.

Der BFV sieht seine Arbeit nicht nur in der Organisation des Spielbetriebs. Für den Verband geht es neben dem Sport auch um gesellschaftliche Werte wie Integration, Prävention und Bildung. Weiter unterstützt die Stiftung den Fußballverband Mosambik, um den Kindern und Jugendlichen dort eine sportliche, schulische und berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Mit Geld- und Sachspenden will die soziale Einrichtung innerhalb der Fußball-Familie überall dort helfen, wo Hilfe am nötigsten ist. Die Sozialstiftung unterstützt daher seine angeschlossenen Vereine und deren Vereinsangehörige, die durch schwere Schicksalsschläge getroffen wurden.
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