20.02.2018 - 16:08 Uhr
Falkenberg

Feuerwehr Falkenberg blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück Jubiläum mit Schauübung

Leider ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sich junge Leute der Feuerwehr anschließen. "Um auch in Zukunft die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können, müssen wir neue Mitglieder für den Feuerwehrdienst begeistern", mahnt der Falkenberger Vorsitzende Hubert Schedl.

Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Falkenberg. Bereits seit 65 Jahren ist Wilhelm Staufer sen. (6. von links) dabei. Vorsitzender Hubert Schedl (rechts) und 1. Kommandant Andres Zölch (links) gratulierten den Jubilaren. Bild: wro
von Werner RoblProfil

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr im "Roten Ochsen" freute er sich, "dass sich immer wieder Menschen finden, die uns unterstützen" und verwies auf vier Neuaufnahmen: Dominik und Philipp Weig, Timo Mayerhöfer und Moritz Schönberger. Den Höhepunkt des gut besuchten Jahrestreffens, dem ein Gottesdienst voranging und bei dem auch Kameraden der Gumpener Wehr zugegen waren, bildete die Ehrung langjähriger Feuerwehrmitglieder durch den Vorsitzenden.

Wie viele andere Vereine hat sich die 317 Mitglieder starke Feuerwehr (bei rund 1000 Einwohnern) das Bemühen um Nachwuchs auf die Fahne geschrieben. Vorsitzender Schedl betonte: "Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man wie früher zur Feuerwehr geht." 17 Jugendliche habe man vor einiger Zeit angeschrieben. "Spontan folgten unserer Beitrittsbitte aber nur zwei", bedauerte der Vorsitzende. Man habe daher beschlossen, das Eintrittsalter in der Satzung von 14 auf 12 Jahre herabzusetzen. "Wir hoffen, dass wir damit die Einsatzbereitschaft der Wehr sichern können." Das Votum der Mitglieder war einstimmig.

Nicht fehlen durfte in der Jahresversammlung eine Rückschau durch Hubert Schedl. Er erinnerte an Geburtstags- und Veranstaltungsbesuche sowie die Teilnahme an Beerdigungen. Zusammengelangt haben die Mitglieder bei der Renovierung des Feuerwehrhauses. Schedl zählte die geleisteten Arbeiten auf: Sämtliche Räume wurden gestrichen, Risse im Verputz entfernt. Aufwendig war es, das Dach zu reparieren. "Jetzt hält es die nächsten 50 Jahre", freute sich Schedl. Auch Hallentore und Eingangstüre wurden instandgesetzt. Die restlichen Sanierungsarbeiten erfolgen zeitnah, versprach der Vorsitzende. Aktiv eingebracht habe man sich bei Festen. Ein Höhepunkt war die Fahrt an den Brombachsee. Anlässlich des 145. Gründungsjubiläums habe man ein Gartenfest am 10. Juni ins Auge gefasst. Um 14 Uhr finde eine Schauübung der benachbarten Wehr aus Wiesau statt, blickte der Sprecher auf den ergänzenden Termin am Bauhof voraus. "Ein großes Fest wollen wir nicht halten." Danke sagte er der Marktgemeinde für die gute Zusammenarbeit.

Den Bericht der aktiven Wehr verlas Kommandant Andreas Zölch. Die Einsatzhäufigkeit sei gestiegen: Waren es im Vergleichsjahr 2016 noch 33 Alarmierungen, so zählte man voriges Jahr 39 Einsätze. Gesunken seien die Einsatzstunden, die Zölch mit 340 bezifferte (2016: 444). Am meisten gefordert war man bei den technischen Hilfeleistungen (19) und den Sicherheitswachen (11). Brände wurden "nur" 7 gemeldet.

Leistungsmarsch

Deutlich ausgeweitet wurde die Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Gumpen. Das Angebot "Feuerwehrführerschein" werde gut angenommen, fuhr der Kommandant fort, der zugleich aber auch einen Wechsel bekanntgeben musste: Jessica Schade werde aus beruflichen Gründen ihr Amt als Jugendwart niederlegen, bedauerte Zölch. Mit Stefan Schedl wurde ein Nachfolger gefunden, Stellvertreter bleibt Manuel Lienert. In ihrem Abschlussbericht verwies die scheidende Jugendvertreterin auf 14 Jugendliche. Geplant sei die Teilnahme am Jugendleistungsmarsch im Herbst. Dem Wissenstest wolle man sich stellen.

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