"Kirche muss in Bewegung sein"

Die abschließenden Worte waren Pastor Peter Grillenbeck (rechts) vorbehalten. Der Premenreuther spendete zugleich den Segen. Mit im Bild Gerhard Röttger (vorne, Vierter von links). Bild: wro
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Falkenberg
14.12.2016
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Etwa 780 Gemeinden bilden den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Eine von ihnen ist "Go Church". Viele Gläubige trafen sich nun zu einem "Startgottesdienst" im Tagungszentrum der Burg Falkenberg.

Von tragender Bedeutung sind das gegenseitige Kennenlernen und das geistliche Miteinander in den lokalen Gemeinschaften. "Go Church" wurde vor vier Jahren in Schwarzenbach am Wald gegründet. Leitender Pastor ist Gerhard Röttger. Seit etwa einem Vierteljahr gibt es nun auch in Premenreuth eine Glaubensgemeinschaft. "Die leider beengten Platzverhältnisse vor Ort haben uns schließlich bewogen, einen größeren Raum zu suchen", informiert Pastor Gerhard Röttger im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit dem Tagungszentrum in Falkenberg habe man den nötigen Platz für die Gläubigen finden können, "der den Gottesdiensten auch einen würdigen Rahmen verleiht".

Der Unternehmer, Pastor und Gründer der erfrischend wirkenden jungen Glaubensgemeinschaft leitete auch den von Vertretern der Marktgemeinde Falkenberg besuchten und von vielen Gemeindemitgliedern mit Spannung erwarteten "Startgottesdienst" im Tagungszentrum. "Kirche muss in Bewegung sein. Wir wollen aber nicht herumreisen und guten Duft versprühen. Wir möchten dort sein, wo die Leute sind", begründete Röttger seinen und den Entschluss der Gemeindemitglieder, nach Falkenberg zu kommen.

Willkommensgrüße

Beeindruckt von der Veranstaltung zeigte sich Falkenbergs Bürgermeister Herbert Bauer, der die Gläubigen auch im Namen der Marktgemeinde willkommen hieß. Max Früchtl, der Pfarrer der katholischen Seelsorgeeinheit, ließ seine persönlichen Grüße und Willkommenswünsche durch Pastor Röttger ausrichten. Aus terminlichen Gründen konnte der katholische Geistliche nicht dabei sein.

Moderne geistliche Lieder

Einem fröhlichen "Tag der offenen Kirchentür" gleich, begrüßten überaus höfliche junge Menschen die Gottesdienstbesucher am Eingang mit einem festen Handschlag und einem kleinen Willkommensgeschenk. Gebete, auch moderne geistliche Lieder sollten während des rund einstündigen Auftaktgottesdienstes folgen. Durch den Abend führte Pastor Röttger. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Band aus Schwarzenbach. Höhepunkt des Abends waren die leidenschaftlichen Ansprachen, vor allem aber die von Pastor Friedhelm Holthuis dargebrachte Beweisführung über Jesu Leben, Tod und Auferstehung. "Stellen Sie sich vor: Vor Ihnen steht plötzlich einer und behauptet, er sei Gottes Sohn. Soeben sei er von den Toten auferstanden. Entweder er lügt. Oder man ist völlig durchgeknallt, dies zu glauben. Möglich ist aber auch, dass es stimmt." Holthuis schloss mit neun Beweispunkten für die Existenz Jesu. Mit Nachdruck fügte er hinzu: "Mein persönlicher Glaube an Christus und dessen Auferstehung ist auch der Grund dafür, warum ich stundenlang durch die Welt gefahren bin, um hier bei euch sein zu dürfen."

Die abschließenden Worte waren dem Premenreuther "Go Church"-Pastor Peter Grillenbeck vorbehalten, der zugleich auch um den Segen Gottes bat und zum abschließenden Abendessen überleitete: "Ihr alle seid eingeladen."

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Weitere Informationen:

http://go-church.de/events/
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