03.02.2017 - 17:12 Uhr
FalkenbergOberpfalz

Kolpingsfamilie Falkenberg zieht zufrieden Bilanz Eine "tolle Truppe", die anschiebt

Der Aufwärtstrend bei der Kolpingsfamilie hält unvermindert an. Kein Wunder, denn die Falkenberger sind äußerst aktiv. Auch in den kommenden Monaten ist wieder eine Vielzahl an Veranstaltungen geplant.

Motiviert präsentiert sich das Kolping-Führungsteam um den wiedergewählten Vorsitzenden Karl Schreier (vorne, Vierter von links). Unterstützt wird das Gremium von Kolping-Chor Leiterin Martina Mark (vorne, Dritte von rechts). Neuer Präses ist Pfarrer Franklin Mboma (rechts). Bild: wro
von Werner RoblProfil

Bei der Jahreshauptversammlung im Lindner-Saal zog Vorsitzender Karl Schreier zufrieden Bilanz. Der Mitgliederstand - Schreier bezifferte ihn auf 257, das Durchschnittsalter auf 46 Jahre - sei Anlass, positiv in die Zukunft zu blicken. Trotzdem müsse man sich der schwierigen Aufgabe, immer wieder neue Mitglieder zu werben, stets aufs Neue stellen. Als erklärtes Ziel nannte der Sprecher mindestens fünf Neuaufnahmen pro Jahr. Darüber hinaus empfahl Schreier, die Jugendarbeit im Auge zu behalten.

Werte hochhalten

Als neuer Präses stellte sich Pfarrer Franklin Mboma vor. "Es ist mir eine Ehre hier sein zu dürfen", freute sich der Geistliche. "Unser Alltag hat ohne Begegnung keinen Sinn." Der Seelsorger bezeichnete die Familie als einen wichtigen Begegnungsort. "Dort lernt man, mit seinen Mitmenschen umzugehen." Wenn die Familie funktioniere, funktioniere auch die Gesellschaft. Der Pfarrer empfahl, Werte zu pflegen. Bürgermeister Herbert Bauer bedankte sich für die "Latte an Arbeit, die seitens der Kolpingfamilie geleistet wird". "Wir sind eine tolle Truppe, wirken in der Gemeinde und in der Kirche", erinnerte Vorsitzender Schreier an die Vielzahl an Aktivitäten im zurückliegenden Jahr. Bereichert wurde die kurzweilige Rückschau durch eine bunte Bilderfolge, zusammengestellt von Martina Mark. Über Arbeitsmangel könne man sich nicht beklagen, meinte Schreier und blickte auf Emmausgang, auf das wegen der Witterung kurzfristig ins Pfarrheim verlegte Zeltlager, auf Johannis- und Nikolausfeier, Bastel- und Gebetsstunden zurück. "Ein besonderer Moment war Pater Stephans Abschied." Der bewegende Abschieds-Gottesdienst wurde vom Kolping-Chor unter der Leitung von Martina Mark mitgestaltet. 500 Paar Schuhe konnten bei der Schuhaktion gesammelt werden. Gerne unterstützte man den "Lebendigen Adventskalender" sowie den Weihnachtsmarkt. Seinen Blick richtete der Sprecher auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen in Falkenberg. Mit monatlichen Treffen und viel Elan sei die Kolpingjugend in die Zukunft gestartet, erinnerte Schreier an den hoffnungsvollen Aufbruch des Nachwuchses vor rund zwei Jahren. Leider habe das Interesse einen Dämpfer bekommen. Motivation sei nicht nur ein Anliegen, sondern eine Aufgabe, sagte Schreier und verwies auf die erklärten Ziele in der "lebendigen Gemeinschaft": "Alle packen an, nicht nur die Vorstandsmannschaft." Mehr Besucher hätte der Jugendkreuzweg verdient.

Valentinstagsmenü

Karl Schreier gab auch einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen 2017. Ins Jahr starten wolle man mit einem neu ins Leben gerufenen Valentinstagsmenü unter dem Motto "Einander etwas Gutes tun", das man am 14. Februar um 19 Uhr im Pfarrheim genießen könne. Einige Plätze seien noch frei. Paare können sich unter der Telefonnummer 0171/ 8 53 56 45 anmelden, fügte Martina Mark hinzu.

Beim musikalischen Abend am 18. Februar, gemeinsam mit Hubert Treml, wolle man im Lindner-Saal zum ersten Mal das neue Falkenberger Lied vorstellen. Beginn (bei freiem Eintritt) sei um 19.30 Uhr, informierte der Vorsitzende. Spenden würden selbstverständlich gerne angenommen. Der Bildungstag findet am 5. März in Johannisthal statt. Als Referent konnte Manfred Strigl gewonnen werden. Abgerundet werde das Programm der Kolpingfamilie mit weiteren, zahlreichen Angeboten. Als Beispiele nannte Schreier den Hausgottesdienst, den ökumenischen Kreuzweg, den Jugendkreuzweg, die Emmauswanderung und die Frühschicht am Heiligen Grab. Abschließend lud Karl Schreier zur Kolping-Wallfahrt zum Fahrenberg und zum Familienwochenende nach Lambach ein.

Die Kolpingsfamilie wächst weiter. Mit Annika, Christina und Monika Beer, Wolfgang Lindner, Benedikt Plab, Benedikt Scholz, Benedikt und Korbinian Staufer, Hildegard Ziegler, Evelin Polland und Inge Üblacker konnte Vorsitzender Karl Schreier neue Mitglieder im großen Kreis der Gemeinschaft willkommen heißen.

Bewährte Kräfte

Der wiedergewählte Vorsitzende Karl Schreier kann sich auf ein bewährtes Leitungsteam verlassen. Ihm zur Seite stehen zweiter Vorsitzender Martin Kick, Schriftführerin Maria Staufer, Schatzmeisterin Maria Unterstein, Bannerträger Johannes Schüner. Kassenrevisoren sind Hans Lang und Christina Scholz. Beisitzer: Sabine Bauer, Alexander Bischof, Kathrin Bischof, Carolin Lindner, Martina Mark, Bianca Pollinger und Christine Kick. Als Jugendbeauftragte führen den Kolping-Nachwuchs Jessica Schade und Rebekka Unterstein. Martina Mark leitet weiterhin den Kolping-Chor.

Treue Mitglieder

Die Kolpingsfamilie Falkenberg nutzte die Jahreshauptversammlung, um verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Für 60 Jahre Treue wurden Johann Braun und Manfred Griebel geehrt. 25 Jahre Mitglied sind: Angela Bauer, Matthias Bauer, Petra Fischer, Olaf Fröhlich, Alexander Haberkorn, Jaime-Pasqual Hannig, Carolin und Tobias Kabat, Andrea Kellner, Harald Konrad, Bernhard Köllner, Marina König, Susanne Köstler, Marco Kreuzer, Sonja Lindner, Thomas Prockl, Daniel Richter und Angela Schön. (wro)

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