Baugebiet "Högling Süd": Vorentwurf im Gemeinderat vorgestellt - Haushalt genehmigt
Größere Freiheiten für Hausbauer

Der Bebauungsplan "Högling Süd" soll nach dem Willen der Gemeinderäte fortgeschrieben werden. Die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern sind weit fortgeschritten. Bild: nib
Lokales
Fensterbach
28.04.2013
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Nicht ganz den Vorstellungen des Gemeinderates entsprach der Vorschlag über die Fortschreibung des Baugebiets "Högling Süd" und die Anpassungen an den Flächennutzungsplan. Bei der Gemeinderatssitzung legten die Vertreter des Ingenieurbüros Rainer Rubenbauer aus Amberg ihre neuen Ideen dar.

Wie sie sagten, werden die Grundstücke rund 800 Quadratmeter groß sein. Zwei Stichstraßen - eine davon besteht bereits - sollen die Bauplätze erschließen. In die bestehende Bebauung soll nicht eingegriffen werden. Die im bisherigen Bebauungsplan sehr restriktiv gehaltenen Bestimmungen werden gelockert und bieten den Bauherren größere Gestaltungsspielräume. Bei der vorgestellten Planung handelt es sich um einen Vorentwurf, der noch mit den betroffenen Grundstückseigentümern fortentwickelt werden soll.

Schwachstellen feststellen

Kein Interesse bekundete die Gemeinde in diesem Jahr an der Teilnahme am Kreisentscheid des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft unser Dorf soll schöner werden". Die gemeindlichen Feuerwehren werden nach dem Beschluss des Gemeinderats am erweiterten Probebetrieb des Digitalfunks ab dem Jahr 2014 teilnehmen. Dadurch könne man Schwachstellen und die Belastbarkeit des Systems rechtzeitig feststellen und gegebenenfalls noch nachbessern, so die Auffassung der Verwaltung. Der Gemeinde entstehen über den Betrag hinaus, den man sowieso für die Einführung hätte aufwenden müssen, keine zusätzlichen Kosten.
Rund 6000 Meter Graben sollen nach dem Beschluss des Gemeinderats in diesem Jahr wieder gesäubert werden. Die Bürger sollten sich bei entsprechendem Bedarf an die Verwaltung wenden.

Mit dem Hinweis, die Sanierung des Haushalts konsequent weiter zu verfolgen, genehmigte das Landratsamt den Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2013 und die Finanzplanung für die künftigen Jahre.

Neues Leichenhaus

Bezüglich des Leichenhauses in Wolfring haben sich die Kirchenverwaltung und der Gemeinderat auf einen Neubau geeinigt. Dieser wird auf einer von Carl Graf zu Eltz zur Verfügung gestellten Fläche im Osten des bisherigen Standortes entstehen. Dadurch bleibt auch der neue Friedhof in Wolfring in voller Größe erhalten und die Planung kann in Auftrag gegeben werden. Die Gemeinderäte wiesen darauf hin, dass die Straßenschäden in allen Gemeindeteilen zunehmen und eine Sanierung dringend geboten ist. Da im Haushalt 2013 dafür Mittel eingestellt wurden, sollen die Schäden aufgenommen und behoben werden.
Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/6065600 können Bürger der Gemeinde den Rufbus des Landkreises in Anspruch nehmen. Dieser fahre auch für Einzelpersonen. Die Vormittagsfahrten sind bis 17 Uhr am Vortag anzumelden. Fahrten um 18 oder 20 Uhr können bis 12 Uhr beantragt werden.

Aus den nichtöffentlichen Sitzungen gab Bürgermeister Johann Schrott bekannt, dass sich das Gremium dazu entschlossen hat, Manuela Anna Pronath und Eva-Maria Klein als Jugendschöffen sowie Thomas Schmid und Peter Obendorfer als Schöffen für den Zeitraum von 2014 bis 2018 vorzuschlagen.
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