26.11.2017 - 20:00 Uhr
FensterbachOberpfalz

Beschlüsse aus der Sitzung des Zweckverbands zur Wasserversorgung Gebühren und Beiträge steigen

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gemeinden Fensterbach und Schmidgaden erhöht zum Jahresbeginn seine Preise. Dies geschieht allerdings, wie sich bei einer Verbandssitzung im Rathaus Wolfring ergab, sehr maßvoll und bewegt sich im Cent-Bereich. Gemeinsam mit Rudolf Hurzlmeier vom gleichnamigen Beratungsbüro in Laberweinting hatte der Fensterbacher Gemeindekämmerer Thomas Rambach nach drei Jahren die Beitrags und Gebührensatzung überarbeitet.

von Autor HOUProfil

Den Verbandsräten, geführt vom Fensterbacher Bürgermeister Christian Ziegler, legten sie nun ihre Überlegungen vor. Die Verbandsversammlung genehmigte danach einstimmig Gebühren- und Beitragsanhebungen, die vom 1. Januar 2018 an und danach für die folgenden drei Jahre gelten. Bei Neubauten oder Erweiterungsvorhaben beträgt der Beitrag pro Quadratmeter Grundstücksfläche künftig 1,31 Euro. Pro Quadratmeter Geschossfläche sind 6,51 Euro zu zahlen. Die Anhebungen in diesen Bereichen betragen nur wenige Cent. Der Wasserpreis pendelt sich künftig bei 1,18 Euro pro Kubikmeter ein. Er lag bisher bei 1,06 Euro. Zu den Summen kommen laut Kämmerer Rambach sieben Prozent Umsatzsteuer. Verwaltungswirt Hurzlmeier hatte während seiner Ausführungen vor den Verbandsräten angemerkt: "Ihre Organisation steht gut da. Sie können sehr zufrieden sein." Hurzlmeier wird in der kommenden Zeit seinen Ruhestand antreten. Ihm dankte Christian Ziegler für langjährige Beratertätigkeit. Das Unternehmen des Niederbayern wird durch Hurzlmeiers Tochter weitergeführt.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft wurde deutlich, dass der sogenannte Brunnen II einer Neugestaltung bedarf. "Wir müssen das ins Auge fassen", betonte Verbandsvorsitzender Ziegler. Bei einem geschätzten Kostenaufkommen von 300 000 Euro sei eine Realisierung für 2020/21 anzustreben. Um den sogenannten Brunnen III muss ein neuer Zaun errichtet werden. Zwei Angebote gibt es bisher, ein drittes will Christian Ziegler abwarten. Die Kosten dürften seinen Angaben zufolge bei rund 11 000 Euro liegen. Der seit Jahrzehnten seinen Dienst verrichtende Wasserwart Franz Schleicher wird sich in absehbarer Zeit in den Ruhestand begeben. Bei der Zusammenkunft wurde nun sein Nachfolger Gerhard Lippert (38) vorgestellt.

Im Zusammenhang mit diesem personellen Wechsel stand die Erarbeitung eines sogenannten Wasserkatasters für Schmidgaden (Kosten 15 000 Euro) und Teile der Gemeinde Fensterbach (4700 Euro). Die Notwendigkeit der Maßnahme begründete Ziegler damit, "dass Franz Schleicher aufgrund seiner Erfahrung quasi jeden Anschluss im Kopf hatte." Das könne man von seinem Nachfolger aus dem Stand heraus nicht verlangen. Deswegen müssten Kartierungen vorhanden sein.

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