Zieleinlauf beim Kindergarten

Der Anbau des Kindergartens Högling ist abgeschlossen, auch die Sanierung im Innenbereich des Horts gilt als beendet. Nun müssen zum Abschluss des Großprojekts die Außenanlagen gestaltet werden. Bild: hou
Politik
Fensterbach
18.05.2017
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Finale für ein Projekt, das den Fensterbacher Gemeinderat lange beschäftigte: Die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens in Högling ist nahezu abgeschlossen. Vor dem Zieleinlauf müssen nun noch die Außenanlagen gestaltet werden.

Der Anbau ist weitgehend abgeschlossen, auch alle anderen Arbeiten im Inneren des Kindergartens können als beendet gelten. Doch nun müssen die Außenanlagen in Angriff genommen werden. "Brauchen wir dazu einen Landschaftsarchitekten?", fragte Bürgermeister Christian Ziegler den Gemeinderat. Einhellige Antwort: "Nein". Denn dies könne auch durch das Zusammenwirken gemeindeeigener Kräfte geschehen. "Wer macht das Konzept?", wollte der Bürgermeister wissen. Auch hier wurde eine Lösung ins Auge gefasst. Im Gemeindebereich gibt es das Unternehmen Godelmann, dessen Steinerzeugnisse bei der Außengestaltung des Kindergartens eine Rolle spielen werden. Deshalb wurde Christian Ziegler damit beauftragt, mit dem Firmenchef zu reden, ob nicht dessen Landschaftsgärtner eine Art Vorentwurf machen könnte. "Er soll sich das einfach mal anschauen", lautete die Meinung des Plenums.

Zum Kindergartenprojekt war noch einmal Formales zu entscheiden. Weil kleine Finger rasch eingeklemmt werden können, muss ein eigenes Schutzsystem an den Türen her. Es kostet rund 5000 Euro. Weitaus billiger ist die Erneuerung der Schließanlage. Sie liegt bei 900 Euro und ist damit nur unwesentlich teurer als eine Sanierung der gegenwärtig vorhandenen Vorrichtung.

Es gab noch weitere Entscheidungen in Richtung Bau. Zum Gesamtpreis von 20 000 Euro werden die drei Feuerwehrgerätehäuser mit einer Absaugeinrichtug für Abgase ausgestattet. Die Verwaltung wurde ferner ermächtigt, Angebote zur Sanierung von frostbedingten Rissen an den Ortsstraßen einzuholen. Gemeinderat Thomas Pflamminger hatte den schriftlichen Antrag gestellt, bei künftigen Straßen- und Kanalbaumaßnahmen Leerrohre zu verlegen. Das ging mit einer längeren Debatte im Plenum einher. Ergebnis: Nun sollen Firmen, die beispielsweise Breitbandkabel verlegen, gefragt werden, ob sie solche Leerrohre nutzen würden.
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