24.11.2017 - 20:00 Uhr
FensterbachOberpfalz

Zweckverband zur Wasserversorgung der Gemeinden Fensterbach und Schmidgaden erhöht zum ... Ein paar Cent mehr fürs Wasser

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gemeinden Fensterbach und Schmidgaden erhöht zum Jahresbeginn seine Preise. Die Steigerung bewegt sich, wie sich bei einer Verbandssitzung im Rathaus Wolfring ergibt, im Cent-Bereich.

von Autor HOUProfil

Wolfring. Gemeinsam mit Rudolf Hurzlmeier vom gleichnamigen Beratungsbüro in Laberweinting hatte der Fensterbacher Gemeindekämmerer Thomas Rambach nach drei Jahren die Beitrags- und Gebührensatzung überarbeitet. Den Verbandsräten mit dem Fensterbacher Bürgermeister Christian Ziegler an der Spitze legten sie nun ihre Überlegungen vor. Die Versammlung genehmigte einstimmig die Gebühren- und Beitragsanhebungen, die ab 1. Januar 2018 für drei Jahre gelten. Bei Neubauten oder Erweiterungsvorhaben beträgt der Beitrag pro Quadratmeter Grundstücksfläche künftig 1,31 Euro. Pro Quadratmeter Geschossfläche sind 6,51 Euro zu zahlen. Die Anhebungen in diesen Bereichen betragen nur wenige Cent.

Der Wasserpreis pendelt sich künftig bei 1,18 Euro pro Kubikmeter ein, bisher waren es 1,06 Euro. Zu diesen Summen kommen laut Kämmerer Rambach sieben Prozent Umsatzsteuer. Verwaltungswirt Hurzlmeier hatte vor den Verbandsräten angemerkt: "Ihre Organisation steht gut da. Sie können sehr zufrieden sein." Hurzlmeier wird bald in Ruhestand gehen. Ihm dankte Christian Ziegler für die langjährige Beratertätigkeit.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft wurde deutlich, dass der Brunnen II einer Neugestaltung bedarf. "Wir müssen das ins Auge fassen", betonte Verbandsvorsitzender Ziegler. Bei einem geschätzten Kostenaufkommen von 300 000 Euro sei eine Realisierung für 2020/21 anzustreben. Um den sogenannten Brunnen III muss ein neuer Zaun errichtet werden. Zwei Angebote gibt es bisher, ein drittes will Christian Ziegler abwarten. Die Kosten dürften seinen Angaben zufolge bei rund 11 000 Euro liegen. Der langjährige Wasserwart Franz Schleicher wird in absehbarer Zeit seinen Ruhestand antreten. Bei der Sitzung wurde Gerhard Lippert (38) als sein Nachfolger vorgestellt.

Im Zusammenhang mit diesem personellen Wechsel stand die Erarbeitung eines Wasserkatasters für Schmidgaden (Kosten 15 000 Euro) und Teile der Gemeinde Fensterbach (4700 Euro). Die Notwendigkeit der Maßnahme begründete Ziegler damit, "dass Franz Schleicher aufgrund seiner Erfahrung quasi jeden Anschluss im Kopf hatte". Das könne man von dessen Nachfolger aus dem Stand heraus nicht verlangen. Deswegen müssten Kartierungen vorhanden sein.

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