17.10.2017 - 20:00 Uhr
FensterbachOberpfalz

Bayerische Jugendleistungsprüfung Lob für Tatendrang und Leistungen

30 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren stellten sich bei der Feuerwehr den Aufgaben zur Bayerische Jugendleistungsprüfung. Dabei waren nicht nur Grundkenntnisse, sondern auch einsatzrelevantes Wissen gefragt.

Helmut Schatz (hinten links), Günther Pronnath (Mitte links) und Roland Kederer (hinten rechts) als Prüfer zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen. Bild: nib
von Heinrich Niebauer (NIB)Profil

"Zur Übung fertig!", hieß es zehnmal für jeden einzelnen der 30 Mädchen und Buben, die sich der Prüfung zur Bayerischen Jugendleistung in Dürnsricht stellten. Damit legten die jungen Teilnehmer den Grundstein für einen zukünftigen Feuerwehrdienst.

Die Leistungsprüfung dient zum Nachweis der Grundkenntnisse der Feuerwehr im Bereich "Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz", der Gerätekunde und der Unfallverhütungsvorschriften. Inhalt des Abzeichens, das als silberfarbenes Feuerwehrwappen mit zwei Flammenflügeln an der Uniform getragen wird, sind fünf Einzel-, sowie fünf Truppübungen (Zweier-Team). Die Beantwortung von Testfragen gehört ebenfalls dazu.

Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Nabburg, Diendorf, Neusath, Brudersdorf, Gösselsdorf, Schmidgaden, Högling und Dürnsricht trafen sich in Dürnsricht, um die Bayerische Jugendleistungsprüfung abzulegen. Dabei hatten sie verschiedene Knoten und Stiche zu binden, einen doppelt gerollten C-Schlauch ordentlich auszurollen und ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Kübelspritze zu demonstrieren. Bei einer weiteren Station galt es für die Jugendlichen, einen Leinenbeutel gezielt in ein vorgefertigtes Feld zu werfen, ohne das Seilende los zu lassen.

In der Abschlussrede lobte der erste Schiedsrichter und zuständige Kreisbrandmeister Helmut Schatz den Tatendrang und die gute Leistung der Jugendlichen, sowie die Ausbildung und Vorbereitung des Nachwuchses durch die Jugendwarte. Er mahnte jedoch auch an, gezielt an den vereinzelt aufgetretenen Defiziten zu arbeiten und forderte die Feuerwehranwärter auf, weiter wissbegierig zu bleiben und engagiert an den Jugendübungen und Ausbildungsabschnitten teilzunehmen. Nach rund dreieinhalb Stunden, bei teilweise sehr kalter Witterung, waren die Aufgaben gemeistert und alle konnten das begehrte Abzeichen entgegen nehmen.

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