12.03.2018 - 20:00 Uhr
Fensterbach

Jagdversammlung der Jagdgenossen Dürnsricht Neun Rehe überfahren

Dürnsricht. Über die Verwendung des Jagdpachtertrags entschied die Jagdgenossenschaft Dürnsricht bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Dobler in Dürnsricht. Jagdvorsteher Martin Straller sprach von einem ruhigen Jahr. Die Walze des Vereins nutzten offensichtlich nur noch vier Genossen, sie werde künftig bei einem davon untergestellt und könne bei Bedarf dort entliehen werden. Eine Neuanschaffung werde es nicht mehr geben. Der Jagdkataster sei auf dem neuesten Stand. Die Jagdgenossen baten, den Wegebau nicht zu vernachlässigen und den Randbewuchs zurückzuschneiden.

von Heinrich Niebauer (NIB)Profil

Als problematisch bezeichnete Straller die afrikanische Schweinepest: "Wenn sie zu uns kommt, dann haben wir ein Riesenproblem." Er verwies darauf, dass wohl weniger die Wildschweine für die Ausbreitung verantwortlich seien, sondern vielmehr der unachtsame Umgang der Menschen mit Essensresten. Straller dankte den Jagdpächtern für das Jagdessen und erinnerte daran, dass dieses entsprechend dem geänderten Pachtvertrag das letzte Mal stattgefunden habe. Die Versammlung beschloss, den Überschuss auszuzahlen, und zwar fünf Euro je Hektar.

Für die Jagdpächter dankte Peter Neidl den Genossen für die fairen Verhandlungen bei der Verlängerung des Pachtvertrags. Der Abschussplan sei erfüllt worden. Allerdings seien auch in diesem Jahr wieder neun Rehe dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen. Wildschweine gebe es im Revier, allein beim Silieren hätten 14 erlegt werden können. Allerdings sei die Vermarktung sehr schwer. Hasen seien nicht bejagt worden, es gebe schlichtweg keine. Die Jäger hätten die Krähen nachhaltig bejagt. Peter Neidl bat die Jagdgenossen, Schäden zeitnah zu melden.

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