Jahresbilanz des Bürgermeisters
Entwicklungen unter der Lupe

Vermischtes
Fensterbach
02.01.2017
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Zum Jahreswechsel hat Bürgermeister Christian Ziegler eine respektable Bilanz für die Gemeinde Fensterbach gezogen. In einem mehrseitigen Brief an die Einwohner nennt Ziegler Zahlen und geht auch auf Fortentwicklungen ein. Das Gemeindeoberhaupt hat einen Wahlspruch. Er lautet: "Kann ich die Jungen halten, dann gefällt es auch den Alten."

Christian Zieglers Bemühen ist es, so wird im Gemeindebrief angedeutet, "junge Leute mit Senioren zu vernetzen". Das schaffe Zusammenhalt. In Fensterbach wohnten Ende Oktober 2016 insgesamt 2529 Bürger. 2385 von ihnen hatten hier ihren Erstwohnsitz, 144 waren mit einer Zweitwohnung gemeldet.

Aktuelle standesamtliche Daten standen Christian Ziegler nur für das Jahr 2015 zur Verfügung. Damals gab es sieben Eheschließungen, 20 Geburten und 21 Sterbefälle. Dem Schreiben an die Gemeindebewohner legte der Bürgermeister einen Fragebogen bei, der auf die Nachbarschaftshilfe abzielt. Ziegler will damit Menschen zusammenführen, die einerseits Hilfe geben und andererseits Hilfe gewähren wollen. Beispielsweise beim Einkaufen, bei Behördengängen, Babysitting oder bei unterstützenden Arbeiten im Haushalt.

Im Gemeindebrief wird der Blick auch auf bauliche Maßnahmen gelenkt, die im Jahr 2016 maßgeblich die Arbeit des Gemeinderats bestimmten. Christian Ziegler nennt die Erweiterung und die Sanierung des Kindergartens in Högling mit veranschlagten Kosten in Höhe von 860 000 Euro und einem Staatszuschuss von 200 000 Euro. Das Projekt wird auch 2017 noch weiterlaufen. Nahezu 250 000 Euro waren nach Zieglers Darlegungen notwendig, um Fahrzeuge für den Bauhof zu beschaffen.

Weitere 616 000 Euro standen für die Verlegung des Breitbands im gesamten Gemeindebereich im Haushalt. Als staatlicher Zuschuss werden knapp 500 000 Euro erwartet. Auch die Breitband-Maßnahme ist noch nicht abgeschlossen. Zu einem Langzeitprojekt hat sich die Errichtung eines neuen Leichenhauses am Wolfringer Friedhof entwickelt. Zwischenzeitlich steht das Gebäude. Unterdessen ist auch das bisherige Leichenhaus abgerissen worden. Noch immer aber harren die Außenarbeiten ihrer Erledigung. Die Maßnahme, deren Planungen vor nahezu zwei Jahren begannen, steht mit knapp 190 000 Euro im Plan.

Aussagekräftige Zahlen gibt es auch zum schulischen Bereich. 122 Buben und Mädchen gehen derzeit in die Dürnsrichter Grundschule. 77 davon kommen aus Fensterbach. 63 Schüler besuchen die Hauptschule im benachbarten Schmidgaden. 30 von ihnen stammen aus der Gemeinde Fensterbach.

Da wird gefeiert2017 wird es ein größeres Fest in der Gemeinde geben. Von Donnerstag, 11., bis Samstag, 13. Mai, feiert die Jugendblaskapelle Fensterbach ihr 50-jähriges Bestehen. Außerdem ist am Freitag und Samstag, 16. und 17. Juni, ein Oldtimertreffen geplant. Im Oktober begeht die Theatergruppe Dürnsricht-Wolfring ihren zehnjährigen Gründungstag. (hou)
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