Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Dürnsricht
Feuerwehr Dürnsricht leistet bei 41 Einsätzen 619 Einsatzstunden. Werbung um Nachwuchs zahlt sich aus.

Die Jugendlichen der Feuerwehr Dürnsricht erhielten ihre Abzeichen für die erfolgreich abgelegten Prüfungen. Jugendwart Christian Raum (Zweiter von rechts), Kommandant Harald Saffert (rechts), Vorsitzender Günter Schießl (links) und Bürgermeister Christian Ziegler (Zweiter von links) gratulierten. Bild: nib
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Fensterbach
12.01.2017
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Kommandant Harald Saffert ging bei seinem Bericht auch auf den Feuerwehrbedarfsplan ein.

Wie müssen die gemeindlichen Wehren ausgestattet sein? Für den Bedarfsplan wurde ein Gutachter eingeschaltet. Er und Kommandant Harald Saffert sind in der Beurteilung der Eckdaten nicht einer Meinung.

-Dürnsricht. (nib) Insgesamt konnte die Feuerwehr zehn Neuzugänge verzeichnen und zählt aktuell 262 Mitglieder, darunter 70 passive und 114 fördernde Mitglieder sowie zwei Ehrenkommandanten und drei Ehrenmitglieder. In seinem Rückblick erinnerte Vorsitzender Günter Schießl an diverse Veranstaltungen wie die Jubilar-Ehrung und die Segnung der neuen Vereinskerze. Hinzu kamen der Abend der Genüsse und der Tag der offenen Tür. Auch bei Festzügen und kirchlichen Veranstaltungen war die Feuerwehr vertreten.

Gut unterstützt

Kommandant Harald Saffert berichtete von 57 aktiven Einsatzkräften. Bei 41 Einsätzen wurden 619 Stunden geleistet. Die Wehr war bei 21 technischen Hilfeleistungen gefordert. Den krankheitsbedingten Ausfall des zweiten Kommandanten kompensierten Markus Graf und Thomas Luber durch ihre aktive Mitarbeit. Auch die Geräte-, Atemschutz- und Jugendwarte unterstützen den Kommandanten.

Dem neuen Feuerwehrbedarfsplan hat laut Kommandant Harald Saffert viel Zeit für viele Diskussionen im Feuerwehrhaus und bei den Gruppenführern gesorgt. Er könne nicht nachvollziehen, weshalb der externe Gutachter bei der Beurteilung der Gefährdung mal Abstriche mache und mal nicht. Saffert plädiert bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen für eine einheitliche Ausstattung aller drei Feuerwehren mit einem LF 20 bzw. HLF 20, da die Risikokategorien dies rechtfertigten. Sollte eine Feuerwehr besser ausgestattet werden, dann frage er sich, was mit den anderen Feuerwehren passiere.

Kreisbrandmeister Helmut Schatz berichtete, dass die Aufstellung eines Feuerwehrbedarfsplans durch die Gemeinde vom Landratsamt veranlasst worden sei. Die Gemeinde Fensterbach ist die erste Gemeinde im Landkreis, die einen solchen Plan zu machen hat. Zwischenzeitlich sind weitere Gemeinden gefolgt. Ohne Plan gebe es keine Förderung mehr, so der Kreisbrandmeister. Bürgermeister Christian Ziegler begrüßte es, dass der Plan nun von einem externen Sachverständigen erstellt worden sei. Dies garantiere ein objektives Ergebnis. Der Bedarfsplan sei eine Orientierungshilfe. Er gebe Auskunft darüber, "wo die Gemeindefeuerwehren aktuell stehen und wohin der Weg führen kann".

Sechs Neuaufnahmen

Jugendwart Christian Raum gab einen Überblick über die Situation beim Nachwuchs. Dank guter Werbung sind sechs Neuaufnahmen zu verzeichnen. Insgesamt zählt die Jugendfeuerwehr 17 Mitglieder.

Gerätewart Markus Süß berichtete von den Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten am Gebäude, an den Fahrzeugen und bei der Ausrüstung. Neben den vorgeschriebenen Elektro- und Pflichtprüfungen wurden bei elf Monatstreffen 240 Arbeitsstunden geleistet. Atemschutzgerätewart Andreas Schießlbauer informierte die Versammlung darüber, dass die Feuerwehr aktuell 15 Atemschutzgeräteträger zählt.

Bürgermeister Christian Ziegler dankte für die Unterstützung beim Tag der Gemeinde und beim Auftritt der Raith-Schwestern. "Die Berichte zeugen von einem sehr aktiven Jahr", zeigte sich Kreisbrandmeister Helmut Schatz beeindruckt. Respekt zollte er auch den Jugendwarten, die offensichtlich viel Arbeit investiert haben.

AuszeichnungenDie Deutsche Jugend-Leistungsspange erhielten Claudia Bruckner, Daniel Fuchs, Tobias Prokisch und Fabian Knipp. Den Wissenstest in Stufe Gold-Blau bestanden Daniel Fuchs, Tobias Prokisch und Fabian Knipp. Gold ging an Andre Eißmann, Silber an Anna Raab, Lisa Bruckner, Claudia Bruckner, Johannes Böhnisch, Jakob Scheuerer und Simon Scheuerer. (nib)
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