Mitarbeiter der Firma Godelmann helfen in Niederbayern einst vom Hochwasser Betroffenen
Helfer in der Not

Im niederbayerischen Anzenkirchen sieht es nach der Hochwasserflut des vergangenen Jahres noch immer schlimm aus. An vier Wochenenden kam nun Hilfe von Godelmann-Mitarbeitern. Bild: exb
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16.10.2017
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Sie zögerten nicht lange und rückten aus. An vier Wochenenden waren Mitarbeiter der Firma Godelmann in Anzenkirchen ehrenamtlich im Einsatz, um Hochwasserschäden zu beheben.

Högling. Im Juni 2016 hatte ein schweres Unwetter drei kleine Bäche zu reißenden Flüssen werden lassen. Das niederbayerische Anzenkirchen wurde zu 80 Prozent überschwemmt. Seitdem ist in dem Dorf nichts mehr so, wie es einst war. Manche Anwesen wurden abgebrochen und werden nicht mehr errichtet. Andere bedürfen bis heute der Renovierung.

Mit 14 Leuten brach Uli Bauriedl vom Betriebssitz in Högling aus auf. Die Männer hatten dazu Urlaub genommen und leisteten auf dem Außengelände mehrerer Gehöfte wertvolle Dienste. Das Material wurde teilweise aus einem Fonds finanziert, Fahrzeuge und Ausrüstung kamen von Godelmann. Bauriedl hatte im Vorfeld des Hilfseinsatzes Kontakt mit dem Roten Kreuz aufgenommen und bei Gesprächen erfahren, wo auch weit über ein Jahr nach der Unwetterkatastrophe noch Not am Mann herrscht. "Es sieht noch immer schlimm aus in Anzenkirchen", stellten die ehrenamtlichen Helfer fest.

"Wir haben mit unserer Arbeit neun Familien helfen können", berichtete Bauriedl nach der Rückkehr. Der Zeitaufwand betrug 579 Stunden. Die nächste Aktion steht bereits bevor: Unmittelbar nach Weihnachten reist Bauriedl mit einer Lkw-Kolonne nach Rumänien und übergibt dort Geschenkpakete an Bedürftige.
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