Thema Palliativversorgung
Krankenpflegeverein braucht Mitglieder

Einblicke in die Möglichkeiten der Palliativversorgung gab Christine Niklas beim Krankenpflegeverein. Bild: nib
Vermischtes
Fensterbach
19.03.2018
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Mitgliederwerbung ist eines der Hauptthemen des Krankenpflegevereins in den nächsten Jahren. Daneben unterstützt der Verein den Neubau der Caritas-Sozialstation in Nabburg mit einem Darlehen. Die Palliativversorgung stand im Mittelpunkt eines Vortrags.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Vorsitzender Simon Strähl auch auf den Neubau der Caritassozialstation 2018 ein. Der KPV Fensterbach gewährt nach einstimmigen Beschluss der Caritassozialstation Nabburg ein Darlehen zur Mitfinanzierung des Neubaus. Strähl erklärte, dass im vergangenen Jahr elf Mitglieder verstorben sind; der Mitgliederstand derzeit beträgt 249. Der Vorsitzende bat um verstärkte Mitgliederwerbung. Auch wurde angeregt, den KPV in die Homepage der Gemeinde Fensterbach aufzunehmen.

Nach Berichten und Grußworten sprach Christine Niklas über die "Spezialisierte ambulante Palliativversorgung". Ziel und Aufgabe dieser Organisation, deren Sitz derzeit in Klardorf ist, sei die Versorgung unheilbarer kranker Menschen und die Unterstützung ihrer Angehörigen. Für die Betroffenen soll die bestmögliche Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit geschaffen werden. Dazu gehört die fachkompetente und pflegerische Palliativversorgung zu Hause oder im Pflegeheim. Bereitschaftsdienst durch Fachkräfte und Fachärzte stehen 24-stündig zur Verfügung.

Der Krankheitsverlauf des Patienten wird in Absprache mit dem Hausarzt überwacht. Außerdem können Behandlungs- Notfall-, und Medikamentenpläne individuell für den Betroffenen erstellt werden. Der Leistungsanspruch ist von der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert.

Nach einer kurzen Aussprache schloss der Vorsitzende die Versammlung mit dem Hinweis, dass das Essen auf Rädern aus Kosten- und Personalgründen von den Johannitern und nicht mehr von der Caritassozialstation Nabburg abgedeckt wird. Auch bat er, bei allen Pflegefragen die Caritassozialstation zu kontaktieren. Die Mitarbeiter würden mit Rat und Tat zur Seite stehen.
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