05.10.2017 - 17:50 Uhr
FichtelbergOberpfalz

Daumen drücken für Luis Berger - Gebürtiger Mehlmeiseler auf der Erfolgsspur Luis Berger im Finale vom Alpen-Grand-Prix

Mehlmeisel. Eine Fahrkarte nach Meran wäre genial", stellte sich Luis Berger vor dem Vorentscheid zum "Internationalen Alpen Grand Prix" vor (wir berichteten). Jetzt bekommt er sogar noch eine weitere hinzu: Hat es doch der Musiker aus dem Fichtelgebirge gleich zweimal in das Finale eines großen Volksmusik-Events geschafft: Am 13. Oktober geht es nach Meran und am 18. November folgt ein Auftritt bei der "Goldenen Alpenkrone" in Ainring im Berchtesgadener Land.

Der gebürtige Mehmeiseler Luis Berger - mit bürgerlichem Namen Roland Kastner - startet volkmusikalisch durch. Bild: gis
von Gisela KuhbandnerProfil

"Der Internationale Alpen Grand Prix ist seit 25 Jahren in der Volkstümlichen Musik fester Bestandteil der Branche, "um gute Musiker, Sänger, Komponisten, Texter, Produzenten und Plattenfirmen bei großem Publikum aufmerksam zu machen", informiert Berger, der in Mehlmeisel geboren und aufgewachsen ist, noch viele Kontakte hat und wo man ihn noch unter dem Namen Roland Kastner kennt. Vor einigen Jahren hat er auch den Wettbewerb um den besten Skilift-Song an den Klausenliften in Mehlmeisel gewonnen und verbucht längst auch Erfolge auf CD. Den Sprung ins Finale in Meran hat der Vollblutmusiker mit dem Lied "Das Leben ist koa Wunschkonzert" geschafft.

Als langsam durchsickerte, dass er hier antritt, bekam er eine Mail mit der Anfrage, ob er sich vielleicht auch der bei "Goldenen Alpenkrone bewerben möchte." Das ist ein Musik-Wettbewerb, der speziell den volkstümlichen Sektor abdeckt und sich aus der Stauferkrone entwickelt hat. Diese wiederum, wird seit Jahren speziell beim Deutschen Schlager als Sprungbrett gesehen und genießt bei Insidern ein sehr hohes Ansehen", sagt Berger. Moderiert wird die Veranstaltung von Stefan Mross. Für diesen Wettbewerb ist ein neues Lied erforderlich. Bereits veröffentlichte Titel dürfen nicht teilnehmen. So holte Luis Berger den Song "It's nice to be a Preiß, but it's higher, to be a Bayer" aus der Schublade. Dieser bayerische Spruch animierte ihn schon vor Jahren zu einem Lied, das jedoch lange in der Schublade lag.

Als Produzent für den Titel, "der natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern gesehen werden muss", konnte Walter Wessely von den Sunshine-Studios aus der Nähe von Graz gewonnen werden, der seit Jahrzehnten mit Größen aus der Musikwelt wie Ted Herold oder den "Kastelruther Spatzen" zusammenarbeitet.

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