Ehrungen und Neuwahlen
FGV Mehlmeisel: arbeitsintensives 2017, abwechslungsreiches Programm 2018

Kultur
Fichtelberg
28.02.2018
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Der Mehlmeiseler Fichtelgebirgsverein ist eine harmonische und gesellige Gruppe. Er ist ständig bemüht um Natur, Umwelt, Fremdenverkehr und Pflege der Kameradschaft. "Dass es noch viele Jahre so bleibt", wünschte sich Edwin Prechtl bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Loisl in Neugrün. Der wiedergewählte Prechtl steht seit 27 Jahren an der Spitze.

Mehlmeisel. Wie alljährlich war das Stärketrinken der Einstieg in ein sehr rühriges, arbeitsintensives Vereinsjahr, dem acht Halb-, zwei Tages- und zwei Mehrtageswanderungen folgten, an denen im Schnitt gut 19 Personen teilnahmen mit einer Wanderleistung von 222 Kilometer, wie Wanderwart Markus Prechtl rundum zufrieden auflistete und zum weiteren Mitwandern einlud: "Das Programm ist sehr abwechslungsreich."

Wie alljährlich schmückten die FGVler wieder den Osterbrunnen vor dem Rathaus, unterstützt vom gemeindlichen Bauhof. Für die Verpflegung ist seit Jahrzehnten der Hone Michl zuständig, was die Versammlung mit spontanen Beifall quittierte. Vorträge mit aktuellen Themen standen im Programm, eine Langlaufwanderung und eine besinnliche Waldweihnacht. Kräuterbuschen wurden gebunden. Den Erlös von 800 Euro erhielt der Kindergarten. Vertreten war der FGV auch bei der Sommernacht im Wildpark. "Ochsenkopf-Südseite trifft sich an der Mähring bei Kaffee und Kuchen." Diese Veranstaltung diente der Freundschaftspflege der Ortsgruppen Fichtelberg, Mehlmeisel und Oberwarmensteinach und war mit 85 Personen so gut besucht, dass sie heuer wieder stattfinden wird, "und zwar am Moosknock-Brunnen", informierte der Vorsitzende.

Ein dicker Brocken, der optimal bewältigt wurde und dem FGV viel Lob einbrachte, war - nach zweieinhalb Jahren intensiver Vorbereitung - der Deutsche Winterwandertag im Januar. "Wir haben keine einzige negative Meldung erhalten", informierte Edwin Prechtl mit berechtigtem Stolz und dankte den Wanderführern sowie der Gemeinde und Verkehrsamtsmitarbeiterin Simone Mark für hervorragende Zusammenarbeit. Es gibt weiterhin viel zu tun: Bis Ende 2018 sollen alle Wanderwege auf Sicht markiert werden, wie Prechtl ankündigte. "Wir sind jetzt so weit, dass alle Wege mit Markierungszeichen gekennzeichnet sind, was sehr viel Zeitaufwand bedeute. Und es sind noch alle Wegweiser auszuwechseln. Zusammen mit der Gemeinde wurden vier neue Winterwanderwege markiert. "Wir brauchen dringend weitere Wege-Paten. Der Zeitaufwand ist enorm", sagte Wegewart Uwe Sticht, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand.

In den höchsten Tönen würdigte Bürgermeister Franz Tauber die Arbeit der FGVler. Er sicherte dem Verein weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Eine Auszeichnung für 25 Jahre Treue erhielten Gabi und Walter Ehlich, Patrick Gleißner, Stefan Koller und Helmut Wandel.

NeuwahlenBei den Neuwahlen wurde Edwin Prechtl als Vorsitzender und sein Sohn Michael als Stellvertreter und Schriftführer bestätigt. Die Kasse führt weiterhin Claudia Sticht. Wanderwart bleibt Markus Prechtl. Das Amt des Wegewarts übernimmt ein Team unter der Federführung von Michael Prechtl. Neuer Naturschutzwart ist Karl Kuhbandner, Kassenprüfer sind wie bisher Stephan Köstler und Karl-Oswald Reger. Zu Beisitzern wurden Monika Prechtl, Horst Lehnert, Albert Bosch und Bernhard Sticht bestimmt. (gis)
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