28.01.2018 - 20:00 Uhr
FichtelbergOberpfalz

Neujahrskonzert in der Pfarrkirche Mehlmeisel mit René Bauer, Johannes Kellermann und Roland ... Freude am Glauben

Mehlmeisel. Noch einmal Weihnachten, und das in einer ebenso glanzvollen wie stimmungsvollen Art. Ein Neujahrskonzert mit festlichen Werken aus verschiedenen Epochen krönte die zu Ende gehenden Feierlichkeiten mit einem sehr anspruchsvollen musikalischen Hochgenuss, wie Sprecher Günther Pöllmann betonte. Er stellte in den "Atempausen" Komponisten, Werke und die jungen Musiker auf der Empore, Roland Nitzbon (Orgel), Johannes Kellermann (Trompete) und Lokalmatador sowie Organisator René-Pascal Bauer (Trompete), vor.

Von der Empore der Pfarrkirche aus ließen Johannes Kellermann, René-Pascal Bauer und Roland Nitzbon (von links) die Lieder erklingen. Bild: gis
von Gisela KuhbandnerProfil

Die Freude war schon nach dem ersten Stück, dem Concerto in C von A. Vivaldi, spürbar, bei noch erleuchtetem Christbaum in der Kirche. Gespannt warteten die Hörer auf die weiteren musikalischen Botschaften und Werke von J. Francaix (Suite aus "L'Ápocalypse selon St. Jean), G.F. Händel (Let the Bright Seraphim" aus dem Oratorium "Samson), G. Böhm (Praeludium und Fuge) C. Franck (Panis Angelicus a.M. "solennelle"), D. Buxtehude (Prelude in F Major und G.P. Telemann(Suite Burlesque), dargeboten in höchster Brillanz und bestechender Klarheit barocker Transparenz.

Zu einem der Höhepunkte geriet die Improvisation über den Choral "Großer Gott, wir loben Dich" von Roland Nitzbon. Fanfare und Choral aus der Kantate "Ihr lieben Christen, freut euch nun" ließen abschließend nochmals die Schönheit dieser Musik erfahren - und die Freude am Glauben. Für den nicht enden wollenden Applaus bedankten sich die Musiker mit einer Zugabe.

"Mit Werken von Komponisten aus längst vergangenen Epochen haben Sie eine musikalische Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart gebaut", dankte Pfarrer Ferdinand Weinberger den Musikern. Auch der Übergang vom alten in ein neues Jahr sei eine Brücke, "in der wir Vergangenes mit in die Gegenwart nehmen dürften."

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