Jean-Paul-Brunnen auf Bilder in Dorfmuseum dokumentiert
Erinnerung an Ferien

Aus dem Jahr 1927 oder 1928 stammt diese Aufnahme einer Sommerfrischler-Familie auf der Granitbank neben dem Jean-Paul-Brunnen (vorne, rechts). Repro: gis
Lokales
Fichtelberg
04.05.2013
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Nochmals Jean Paul in Fichtelberg und nochmals im Mühlgütl in Neubau: Max Kellner hat in seinem Dorfmuseum Fotoalben gestapelt, die eine Vielzahl von teilweise über 100 Jahre alten Schätzen bergen. Viele der abgebildeten Personen kennt er noch, zu den meisten Fotos weiß er eine Geschichte - wie zu dem im Jahr 1927 oder 1928 aufgenommenen Bild, das eine Sommerfrischler-Familie auf der Granitbank neben dem Jean-Paul-Brunnen zeigt und nun - im Jubiläumsjahr des Dichtergenius - nochmals zu Ehren kommt.

Das damals etwa fünfjährige Mädchen in der Bildmitte hat im Jahr 1997 in Kellners Café am Kaiserberg nach einer inzwischen verstorbenen Fichtelbergerin gefragt, deren Mutter in der Pension "Waldheil" in der Küche arbeitete. Die Eltern der Urlauberin verbrachten dort mit ihr oftmals ihre Ferien. Und mit der Tochter der Mitarbeiterin verband sie eine jahrzehntelange Freundschaft.

Im Café, beim Reden über dies und das, kam man auch auf das Dorfmuseum zu sprechen. Wieder zu Hause, schickte die mittlerweile in Schweinfurt lebende Dame Max Kellner für sein Archiv dieses Foto, das auch verdeutlicht, wie sich die Landschaft um den Jean-Paul-Brunnen mitten im Naturwaldreservat Fichtelseemoor verändert hat, an dem auch der Jean-Paul-Weg, bestückt mit äußerst lesens- und bemerkenswerten Infotafeln, vorbeiführt. Es lohnt sich also, hier am Fichtelsee dem Dichtergenie auf den sicherlich von ihm schon einmal begangenen Wegen nach Herzenslust nachzuspüren.

Öffnungszeiten im Dorfmuseum: jeden Samstag von 10 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon 09272/6216). (Hintergrund)
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