Bedrohung durch Kleinen Beutekäfer und Asiatische Hornisse
Frühwarnsystem für Bienenschädlinge in Bayern: Vortrag im Waldhaus

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Fichtelberg
14.02.2018
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Fichtelberg/Mehlmeisel Neue Bedrohung der Bienen durch den Kleinen Beutekäfer und die Asiatische Hornisse - Frühwarnsystem gegen Bienenschädlinge in Bayern:

Auf Einladung des Imkervereins Hohes Fichtelgebirge wird Dr. Nicole Höcherl vom Institut für Bienen und Imkerei der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim den Imkern des östlichen Oberfrankens das Projekt "Bee warnd" vorstellen. Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 17. Februar, um 18 Uhr im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel. Eingeladen sind Imker sowie alle anderen am Thema Interessierten.

Finanziert wird die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF). "Gewarnt werden, erkennen können und dann das Richtige tun": Dazu sollen die Imker bei diesem Termin befähigt werden.

Wie Stefan Traßl, Vorsitzender des Imkervereins Hohes Fichtelgebirge dazu informiert, taucht der ursprünglich südlich der Sahara beheimatete Kleine Beutenkäfer 1996 erstmals nördlich der Sahara auf. 2004 wurde er erstmals in Portugal, im September 2014 dann in mehreren Völkern in Kalabrien (Italien) gesichtet. 2016 fand man ihn bereits weitere 100 Kilometer nördlich davon. Seit 2004 besteht in Deutschland eine Anzeigepflicht für einen Befall mit diesem Parasiten.

Hat der Käfer einen Bienenstock befallen, so ist es meist nicht mehr möglich, ihn daraus zu beseitigen. Die aus Südostasien stammende Asiatische Hornisse wurde in Europa erstmals 2004 in Bordeaux gesichtet, 2014 erstmals in Deutschland.
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