18.03.2018 - 20:00 Uhr
Floß

Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Gailertsreuth Abschussplan erfüllt

In der Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Gailertsreuth im Gasthaus Plödt in Diepoltsreuth informierte Jagdvorsteher Werner Opitz, dass es keine besonderen Vorkommnisse gab. Das gelte auch für die Wildschäden. Die Jagdpächter hätten den Abschussplan eingehalten. Beim forstlichen Gutachten zur Waldverjüngung habe sich die Jagdgenossenschaft zu den Außenaufnahmen angemeldet.

von Fred LehnerProfil

Angefertigt wurde eine Aufstellung der von den Jagdpächtern eingezahlten Beträge. Jetzt liege auch ein Plan mit farbig eingezeichneten Flächen der beiden Jagdbögen Gailertsreuth und Diepoltsreuth auf. Der Jagdbogen Gailertsreuth hat eine Gesamtfläche von 594 Hektar. Davon betreuen Pächter Eka Reber 544 Hektar und Jürgen Füssl 50 Hektar für Pächter Gunther König. 410 Hektar Jagdfläche weist der Jagdbogen Diepoltsreuth auf. Davon werden 263 Hektar von König und 147 Hektar von Pächter Hans Sixt bejagt.

Kassenführer Josef Frank erläuterte die Einnahmen und Ausgaben. Keine Probleme gab es bei der Entscheidung über die Verwendung der Jagdpacht 2017. Die Ausbezahlung von 2,50 Euro je Hektar kann noch bis 15. April bei Kassenführer Frank beantragt werden.

"Wir sind zufrieden und können ruhig arbeiten ", hielt Sixt auch im Namen von König fest. Im Jagdbogen Diepoltsreuth wurde der Abschussplan eingehalten. Drei Rehe fielen dem Straßenverkehr zum Opfer. Erlegt wurden neun Wildschweine, drei Hasen, zwei Enten und sechs Füchse. Der konzentrierte Maisanbau mache die Bejagung der Wildschweine nicht leichter. Sixt schlug eine neutrale Beratung durch das Amt für Landwirtschaft vor.

Auch Reber macht die Hege und Pflege des Jagdbogens Gailertsreuth Freude. "Das Einvernehmen mit den Grundeigentümern ist super. Besser könnte es nicht sein." Neben der Erfüllung des Abschussplans wurden acht Wildschweine, vier Füchse und ein Dachs erlegt. Der Straßenverkehr forderte seinen Tribut bei den Rehen.

Ein Anliegen der Jagdgenossen sei, den Rehbestand weiter zu reduzieren. Darauf sollte bei der Erstellung des neuen Verbissgutachtens Wert gelegt werden, war in der Versammlung zu hören.

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