Annelie Lindner als Vorsitzende der Flosser Frauen-Union bestätigt - Bezirk investitiert ...
"Politik soll weiblicher werden"

Annelie Lindner (sitzend, Zweite von rechts) bleibt Vorsitzende der Frauen-Union. Eine ihrer Wegbereiterinnen Edith Lowak (sitzend, rechts), die erste Vorsitzende der FU vor 30 Jahren, durfte sie für ihre langjährige Zugehörigkeit auszeichnen. Bild: kit
Lokales
Floß
17.04.2013
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"Die weibliche Sicht der Politik ist enorm wichtig", sagte die stellvertretende Kreisvorsitzende Andrea Lang in der Jahreshauptversammlung der Frauen-Union. Vorsitzende Annelie Lindner und ihr Team wollen dies auch weiterhin umsetzen. Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher richtete seinen Blick voraus: "Bei dem bevorstehenden Wahlmarathon werden die Weichen gestellt wie es in Europa und vor unserer Haustüre weitergeht."

In ihrem Bericht stellte Vorsitzende Lindner vor allem die hervorragende Zusammenarbeit in der CSU-Familie heraus. Dies zeige sich besonders beim Babybegrüßungsgeld. Dort seien die Frauen nicht nur für den gemütlichen Rahmen verantwortlich, sondern verleihen dem Präsent mit den von Inge Schertel gestrickten Babysocken eine ganz persönliche Note. Neben weiteren gesellschaftlichen Veranstaltungen wie dem Basteln im Ferienprogramm oder einer Fahrt zu den Burgfestspielen Leuchtenberg packte die FU auch ernste Themen an. So informierte Franz Nowy als Betroffener über Organspende. "Gerade zu einer Zeit, in der dieses Feld durch einen Skandal in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wurde."

Bewährtes Team bleibt

Bei all dem Engagement war es nicht verwunderlich, dass die Führungsriege geschlossen erhalten bleibt. So wird die Bergnetsreutherin die Frauen zwei weitere Jahre führen. Ihr stehen als Stellvertreterin Christine Stahl, als Schatzmeisterin Elfriede Böhm und als Schriftführerin Gabriele Frank zur Seite. Komplettiert wird der Ausschuss von den Beisitzerinnen Brigitte Bäumler, Andrea Gollwitzer, Claudia Kreiner, Edith Lederer und Elisabeth Pröls. Für die Kassenrevision sind weiterhin Claudia Kreiner und Gisela Schaller zuständig.
Die erfolgreiche Arbeit der Frauen-Union in Floß wurde besonders bei der Ehrung langjähriger Mitglieder sichtbar. Inge Schertel wurde nicht nur für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, sondern wegen ihres Engagements für das Babybegrüßungsgeld besonders geehrt. "Über 230 Paar Babyschuhe hast du in den letzten zehn Jahren gestrickt", rechnete die CSU-Vorsitzende vor. Das kleine Dankeschön komme bei den Eltern Jahr für Jahr großartig an. Und auch eine zweite Jubilarin hat sich besonders verdient gemacht. Edith Lowak ist vor 30 Jahren in die FU eingetreten und hat diese als erste Vorsitzende in Floß geleitet. "Mit dir an der Spitze konnte die FU jede Skepsis überwinden", danke Lindner für die Pionierarbeit.

15 Jahre Mitgliedschaft wurden Klara Bäumler, Rosemarie Frischholz, Rita Girke, Ingrid Höllerer und Christine Stahl geehrt. Seit 20 Jahren hält Maria Käs der FU die Treue. 25 Jahre sind Inge Ertl, Irene Hofmann, Rosa Klankermeier, Edith Kreuzer, Elfriede Neubeck, Johanna Lenkeit, Lucie Meissner, Pauline Plödt, Erika Riedel, Rita Rosner und Gertraud Schieder dabei.

Einstimmung aufs Wahljahr

Im Anschluss an die Wahlen bereiteten die stellvertretende Kreisvorsitzende Lang und der Bezirkstagsvizepräsident Höher die Frauen auf das anstehende Wahljahr 2013/14 vor. Höher unterstrich, welch wichtige Projekte der Bezirkstag in den vergangenen Jahren in der Nordoberpfalz vorangebracht hat: "Alleine in das Bezirksklinikum Wöllershof haben wir 18 Millionen Euro investiert und diesen Standort damit zementiert." Weitere Millioneninvestitionen seien im HPZ Irchenrieth oder in der Jugend- und Kinderpsychatrie in Weiden sehr gut angelegt.

Um auch weiterhin Erfolgsmeldungen zu produzieren, sei auch die Mitarbeit der Frauen notwendig. "Wir müssen für uns und unsere Interessen einstehen", mahnte die Pleysteinerin Lang. Als gutes und erfolgreiches Vorbild präsentiere sich derzeit die FU-Kreisvorsitzende Tanja Schiffmann, die in Parkstein als Bürgermeisterkandidatin antreten wird. Es müsse nicht immer in erster Reihe sein, dennoch warb Lang bei der Listenaufstellung auch genügend FU-Kandidatinnen zu berücksichtigen.
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