20.08.2014 - 00:00 Uhr
FloßOberpfalz

Burschen richten Festzelt auf - Am Freitag Kirwastart mit "Highline" 2000 Quadratmeter Partyzone

Die Mitglieder des Ländlichen Burschenvereins Umgebung von Floß demonstrierten einmal mehr Geschlossenheit. Sie zogen im wahrsten Sinne des Wortes an einem Strang, um mit Hauruck das Tausende Besucher fassende Festzelt für die Flosser Kirwa aufzurichten.

Wer hat Kirwa? Die Flosser hom Kirwa. Am Wochenende halfen die Burschen zusammen und schufteten so lange, bis auch die letzte Dachplane auf dem 2000 Quadratmeter großen Zelt befestigt war. Am Freitagabend steigt die erste große Fete mit der Partyband "Highline". Bild: le
von Fred LehnerProfil

Kaum wurde in der Nachbargemeinde Flossenbürg die Kirchweih beendet, rüsten sich die Flosser für ihr großes Fest. Eigentlich könnte man annehmen, dass die Burschen noch von der Organisation der 150-Jahr-Feier im vergangenen Jahr bedient sind. Stattdessen beweisen die Mitglieder erneut ihre Ausdauer und investieren reichlich Energie in die Vorbereitung der viertägigen Veranstaltung.

Kurze Regenpausen

Federführend ist der neue Vorsitzende Martin Krichenbauer aus Kalmreuth, der das Amt von Wolfgang Bock übernommen hat. Routine sind die Vorbereitungen für die Kirwa nie. Immer wieder stoßen neue Mitglieder zum Helfertrupp, die eingewiesen werden müssen. Am Samstag gegen 7 Uhr legten sich alle gemeinsam ins Zeug.

Durch die Koordination des Zeltbauers und den Einsatz von Traktoren und anderen Geräten ging es Schlag auf Schlag. Die Regenschauer verschafften dem Helfertrupp willkommene Verschnaufpausen. Nach gut zwölf Stunden schallte das letzte "Hau ruck" über den Festplatz. Die letzte Dachplane war aufgezogen, das knapp 2000 Quadratmeter große Zelt dicht. Für die ellenlangen Bars wird eine eigene Abtrennung aufgebaut und für die Raucher eine Ecke geschaffen.

Trockene Füße

Unverzichtbar ist der Einbau eines Holzbodens. Um trockenen Fußes das Zelt betreten zu können, schütten die Burschen Häckselgut im Eingangsbereich auf. Krichenbauer war am Ende des Tages stolz auf seine Helfertruppe. Als gegen 19 Uhr die Arbeit erledigt war, prosteten sich die Burschen zu: "Wer hout Kirwa? Mir hom Kirwa."

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.