CSU/FL stellt Antrag zur Entwicklung des Marktes - Ansätze diskutieren
Mit Ideen in die Zukunft

Lokales
Floß
06.09.2014
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Wie soll Floß in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Diese Frage beschäftigt viele Bürger. Antworten dazu will die CSU/FL-Fraktion bringen. Die Markträte um Sprecher Armin Betz haben einen Antrag zur Zukunftsentwicklung in den Marktrat eingebracht.

"Wir wollen und müssen aktiv bestimmen, wie sich unsere Gemeinde entwickeln soll", sagte Betz. Die CSU/FL wolle die Entwicklung des Marktes nicht dem demografischen Wandel und vor allem nicht dem Zufall überlassen. "Nur so können wir den Ort liebens- und vor allem lebenswert gestalten."

2015 erste Ergebnisse

Grundlage für eine gezielte Zukunftsentwicklung ist ein klar strukturiertes und gemeinsam ausgearbeitetes Entwicklungskonzept. Dazu wolle man sich zirka ein Jahr Zeit nehmen. "Wir möchten gemeinsam mit dem Bürger und allen Entscheidungsträgern im Markt eine gemeinsame Vision für Floß erarbeiten", fasste Harald Gollwitzer das Leitbild zusammen.

Ideen sammeln, Ideen bündeln, Experten einbeziehen - dafür sei der von der CSU/FL-Fraktion mit initiierte Ausschuss "Zukunft Floß - Ortsmarketing und Ortsentwicklung" genau das richtige Gremium. Ziel ist es, Ende 2015 erste Ergebnisse präsentieren zu können. In den vergangenen Jahren ist aus Sicht der Flosser CSU zu wenig in Sachen Ortsentwicklung passiert. Die Ausschussmitglieder Betz und Gollwitzer hatten an einem Werkstattgespräch der IHK Oberpfalz/Niederbayern teilgenommen, einem Informationsgespräch im Amt für Ländliche Entwicklung, und haben gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen viele Ansätze und Möglichkeiten diskutiert.

Dabei sei ein Begriff immer wieder gefallen: "Städtebauliches Förderprogramm". Hier ist es für die Markträte der CSU-FL unumgänglich einen Weg zurück zu finden. "Wir müssen jedes Förderprogramm, das sich anbietet, anzapfen können und das Optimum daraus für uns nutzen", sagte Betz. Nur so könne man es schaffen, bei knappen Finanzen Stück für Stück das Bestmögliche zu erreichen. Nach Meinung der Fraktion sei dafür ein klares Konzept, welches auf fundierten Daten basiert, erforderlich. Dies umfasse Maßnahmen in den Bereichen Wohnen, Leben und Arbeiten, Dorferneuerung bis hin zu Hochwasserschutzmaßnahmen. Ein Gemeindeentwicklungskonzept sei zudem Voraussetzung für die Wiederaufnahme in das städtebauliche Förderprogramm der Regierung. "Wir wollen alle Bereiche einschließen und natürlich nicht nur den Markt, sondern auch alle Ortsteile", stellte Betz unmissverständlich klar.

Informationen einholen

Um diese Ziele zu erreichen, hatte Betz Ende August einen Antrag beim Bürgermeister eingereicht, der zum Ziel hat, die Rückkehr ins städtebauliche Förderprogramm anzustreben. Weiterhin sollen die erforderlichen Informationen für die Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes eingeholt werden. Parallel ist geplant, bei der Beratungsstelle des Amts für Ländliche Entwicklung nachzufragen, um auch die Entwicklung rund um den Markt zu forcieren.

"Wir wollen in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss Zukunft Floß und allen Bürgern erst eine Zukunftsvision ausarbeiten und diese dann in unserer Marktratsarbeit bis 2020 auch in ersten Schritten umsetzen", formulierte Betz ein klares Ziel für die Arbeit seiner Fraktion.
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