Markt will Fördervereine Altglashütte und Langlaufzentrum unterstützen - Kinderkrippen
Zuschüsse für Freibad und Loipe

Lokales
Floß
11.11.2008
1
0

Viele Flosser besuchen gerne das Freibad Altglashütte. Damit es weiterhin betrieben werden kann, braucht der Förderverein, der sich sehr für den Bestand der Freizeitanlage einsetzt, Geld. Die umliegenden Gemeinden, auch Floß, wurden deshalb um Finanzspritzen gebeten.

Der Markt möchte sich dem Ansinnen nicht verwehren. Das hat der Ausschuss für Familie, Kultur, Jugend und Sport in seiner Sitzung ausdrücklich bekräftigt. Schon seit geraumer Zeit stellt der Markt jährlich einen Betrag von 500 bis 900 Euro - abhängig von der jeweiligen finanziellen Leistungsfähigkeit - für das Bad zur Verfügung. Daran soll sich nichts ändern. Eine konkrete Verpflichtung ist damit jedoch nicht verbunden.

Um finanzielle Unterstützung bittet auch der Förderkreis Skilanglaufzentrum Silberhütte. Weil es im Winter zwar kalt genug ist, der Schneefall in den vergangenen Perioden dafür aber immer zu gering war, könnte nach Auffassung der Verantwortlichen eine Beschneiungsanlage Abhilfe schaffen. Der Freizeitwert würde dadurch signifikant erhöht werden.

70 Prozent von der EU

Das kostet natürlich Geld. Nach derzeitiger Schätzung rund 600 000 Euro. 70 Prozent davon würde über die EU gefördert. Bleiben noch 180 000 Euro. Wenn sich Förderverein, Sponsoren, Sportverantwortliche, Landkreise und Kommunen daran beteiligen, könnte ein Finanzierungsplan zur Deckung der Kosten aufgestellt werden und das Projekt somit gelingen. Der Anteil des Marktes würde sich auf 2000 Euro belaufen. Der Ausschuss spricht sich deshalb dafür aus, diese Summe angesichts der damit verbundenen großartigen Sportmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Konzept notwendig

Ein weiteres wichtiges Thema war die Errichtung einer Kinderkrippengruppe in Floß. Dabei geht es um die Betreuungsmöglichkeit von Kindern unter drei Jahren. Die beiden kirchlichen Kindergärten wollen solche Einrichtungen zur Verfügung stellen. Aus heutiger Sicht besteht ein Bedarf für 23 Kleinkinder. Aufgrund des bestehenden Raumangebotes und der Kindergartenausstattung ist das jedoch nicht ohne weiteres möglich. Deshalb müssen entsprechende Konzepte dafür aufgestellt werden.

Auf der Grundlage der derzeitig aktuellen Zahlen hat der Ausschuss für Familie, Kultur, Jugend und Sport festgestellt, dass ein Bedarf zur Errichtung von zwei Kinderkrippengruppen besteht. Diese Entscheidung muss vom Gemeinderat noch abgesegnet werden, was aber reine Formsache ist. Nun sind die Träger der beiden kirchlichen Kindergärten am Zug. Sie müssen dem Markt g schlüssige Konzepte für eine qualifizierte Betreuung von Kindern unter drei vorlegen. Erst damit ist der Markt in der Lage, den erforderlichen Antrag bei der Regierung einreichen, um entsprechende Fördermittel zu erhalten.

Für Kinder unter drei Jahren

Die Verwirklichung und Bezahlung dieses Projekts liegt einzig und allein beim Markt und nicht bei der Trägern der Kindergärten. Wenn alles glatt läuft, könnten im kommenden Jahr die Betreuungsplätze für Kleinkinder in Floß eingerichtet werden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.