Naturschützer interessieren sich für Serpentinit-Vorkommen in Floß
Seltenes Gestein schützen

Lokales
Floß
04.05.2013
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Serpentinitgestein kommt in der Oberpfalz nur mehr an drei Standorten in drei Landkreisen vor: Erbendorf, Winklarn (Kreis Schwandorf) und Floß. Biologe Rainer Woschée aus Neunburg vorm Wald erstellt im Auftrag der Regierung der Oberpfalz dazu einen Managementplan. Den übergab er im Floser Rathaus an Bürgermeister Günter Stich.

Der Plan enthält Schutzmaßnahmen für das seltene Gestein. Bei Serpentinit handelt es um vulkanisches Material, das sich im Laufe der Zeit in Kuppen herausgebildet hat, nachdem weicheres Gestein verwittert ist. Darauf wachsen Pflanzen wie der Serpentinit-Farn. In Floß kommt Serpentinit auf dem Areal an der Nikolauskirche und auf dem Hardthügel, im Volksmund "Planie", vor. Insgesamt sind es drei Hektar. "Sehr hochwertige Bestände", bentont Woschée. Für den Hardthügel beinhalte der Mangementplan Pflegemaßnahmen für die offenen Felsenbereiche. Privatbesitzer werden dabei zu nichts gezwungen.
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