14.08.2014 - 00:00 Uhr
FloßOberpfalz

Waldbesitzer arbeiten Borkenkäferbefall schnell auf Keine Katastrophe

Die Aufarbeitung des Schadholzes im Bereich des Ortsteils Fehrsdorf verfolgten Michael Bock, Sebastian Höllerer und Erwin Vollath (von links) von der Vereinigung der Waldbesitzer. Bild: le
von Fred LehnerProfil

Der mäßige Niederschlag und das frühe Einsetzen der Vegetationszeit mit warmen Temperaturen boten eine optimale Ausgangssituation für die Vermehrung des Borkenkäfers im Einzugsgebiet der Flosser Waldbesitzervereinigung (WBV).

Um den Anfall von Käferholz zu minimieren, hält die WBV regelmäßige Kontrollgänge, bei denen besonderes Augenmerk roten Kronen, starkem Harzfluss, Rindenbefall und braunen Bohrmehl im unteren Stammbereich gilt.

Revierleiter, Forstoberinspektor Sebastian Höllerer, und der Geschäftsführer der Flosser Waldbesitzervereinigung, Michael Bock, unterstützen gerne die Waldbesitzer, wenn es um einen gezielten und schnellen Einschlag des geschädigten Holzes geht damit der weitere Bestand nicht zu Schaden kommt und die Qualität des Holzes gesichert werden kann. Aus Gründen des Waldschutzes werden deshalb die befallenen Gipfel mitsamt den Ästen gehäckselt und als Hackschnitzel verkauft.

Die Bitte richtet sich an die Waldbesitzer, bei Vorliegen von Schadholz mit der Aufarbeitung nicht zu zögern. Nur eine frühzeitige Fällung minimiert den Schaden am weiteren Baumbestand und ermöglicht eine rasche Abfuhr, verbunden mit geringem Qualitätsverlust am Holz.

Die WBV arbeitet mit schlagkräftigen Waldarbeitertrupps und Harvesterunternehmern eng zusammen und kann somit eine rasche Aufarbeitung zeitnah garantieren.

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