07.02.2018 - 20:00 Uhr
Floß

Parken in der Bergstraße Thema in Bürgerversammlung Container stört

Der Fragenkatalog war lang: Wie lange dauert es noch bis zu einer befriedigenden Parksituation in der Bergstraße? Wann sind die Parzellen im neuen Baugebiet "Wiesengrund" bebaubar und wie kann das Wohnungsangebot für Singles und junge Pärchen verbessert werden? Und wie wirkt sich eigentlich das Überschwemmungsgebiet entlang des Floßbaches auf Bauvorhaben auf? Einige der 33 Zuhörer nutzten die Bürgerversammlung am Montag im Rathaus, um nachzuhaken.

Der in der ohnehin engen Bergstraße aufgestellte Container nimmt mehrere Parkplätze in Anspruch. Die Folge ist nicht der Straßenverkehrsordnung entsprechendes Parken in der Plößberger Straße. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Bürgermeister Günter Stich sicherte hinsichtlich der Parksituation in der Bergstraße eine baldige Verbesserung zu. In der Folge sei es zu "wildem Parken" in der Plößberger Straße gekommen, zeigte der Rathauschef auch anhand eines Fotos auf. Nun soll der störende Container beseitigt werden. Die Frage nach dem Fortgang im neuen Baugebiet "Wiesengrund" beantwortete das Marktoberhaupt mit dem Hinweis auf die nächste Marktratssitzung mit Aufstellung des Bebauungsplanes. Bis zum ersten Spatenstich für die Erschließung werde aber noch geraume Zeit vergehen, räumte Stich ein. Man warte auf günstige Angebote. Zum Wohnraummangel für Singles und junge Pärchen sagte Stich, dass das Thema "Starterwohnungen" im Marktrat diskutiert worden sei. Man wolle versuchen, im neuen Baugebiet entsprechende Wohnungen unterzubringen. Bei Bebauung im ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet entlang des Floßbaches sieht Stich nur bei Neubauten Probleme, die eventuell den Abflussquerschnitt des Gewässers verengen, nicht aber beim Einbau von Erkern oder Fenstern in bestehende Gebäude.

Ein weiterer Zuhörer fragte nach dem Stand des Teilausbaues der Staatstraße 2184 Floß nach Plößberg. Nach Informationen vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach gehe das Vorhaben in die Planumsetzung. Die Straßenbaubehörde hoffe auf das Verständnis der Landwirte, wenn die Frage eines Grunderwerbs auf sie zukomme, sagte Stich.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.