25.08.2017 - 20:10 Uhr
FloßOberpfalz

AWO feiert Vorkirchweih Anekdoten von einst

Auf den Tag genau vor 596 Jahren, am 24. August, dem Namenstag des heiligen Bartholomäus, feierte der Markt seine erste Kirchweih. Am Donnerstag lud die AWO zur Vorkirchweih ins "Weiße Rössl" ein. Damit fing die Flosser Kirwa bereits einen Tag früher an. Auch Bürgermeister Günter Stich schaute vorbei.

Die AWO-Mitglieder ließen sich den Kirwa-Kuchen schmecken. Bild: le
von Redaktion OnetzProfil

Die Gesellschaft verbrachte unterhaltsame Stunden, begleitet von Vorsitzendem Karl Tabert auf dem Keyboard. Bürgermeister a. D. Fred Lehner erzählte von früheren Originalen im Flosser Amt. Karl Gries, er hatte 1926 das Heimatlied "Mia san die Flossa" getextet - die Vertonung stammt von Obermusikmeister Erhard Fichtl - hatte viele Anekdoten aus den 20er-, 30er- und 40er Jahren niedergeschrieben, die Lehner auszugsweise zum Besten gab. Er erinnerte auch an die Gast- und Wirtshäuser mit ihren Tanzsälen. Hoch her sei es auch in den vielen Wirtshäusern gegangen. Neben den früheren Flosser Originalen, dem "Hektoliter", auch "Buzi" genannt, dem "Teiflsteckerl" und dem Gastwirt "Tani" erwähnte er auch Ernst Gollwitzer (Zielbauer aus Haupertsreuth) und Hans Radeck (Vanda Bieder - König der Arbeiter).

Helles Gelächter schallte durch die Gaststube. Wie es sich gehört, galt den Geburtstagskindern im August ein Ständchen mit dem "Hoch soll'n sie leben ".

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