Beeindruckendes Passionskonzert
Tiefe, leise Töne

Kantor Andreas Kunz, ein Meister an der Orgel, gestaltet ein beeindruckendes Passionskonzert. Bild: le
Vermischtes
Floß
21.03.2018
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"Wir wissen vom Sterben Jesu. Wir kennen die Berichte. Wir hören sie und bedenken sie in der Passionszeit. Aber nützt uns das, was wir vom Sterben Jesu wissen, wenn wir selbst sterben müssen?" Worte zur Passion, die Pfarrer Wilfried Römischer zu Beginn des abendlichen Konzerts sprach.

Tiefe, leise, eindringliche Töne erklangen in der St.-Johannes-Baptista-Kirche aus Meisterhand. Kantor Andreas Kunz bringt immer wieder den Mut auf, derartige Konzerte abzuhalten, obgleich der Besuch weit besser hätte sein können.

Mit dem Präludium in a-Moll von Carl Czerny eröffnete Kunz an der Orgel die besinnliche Stunde. Mit Meisterhand auf der Königin der Instrumente, intonierte der Kantor "Die sieben letzten Wortes unseres Erlösers am Kreuze" von Josef Haydn. Immer wieder waren die gefühlvoll vorgetragenen, leisen Töne eine Erbauung, so auch beim "O Lamm Gottes unschuldig" von Johann Pachelbel und dem "Arioso" von Robert Jones. Der flehende Ruf "Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen" von Matthias Nagel und die Choralfantasie "O Traurigkeit, o Herzeleid" von Karl-Peter Chilla vermittelten Passionsmusik in Vollendung.

Krönender Abschluss war die "Tröstung" von Max Reger. Pfarrer Römischer beendete mit beeindruckenden Worten und einem abschließenden Gebet die Passionsstunde.
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