28.08.2017 - 20:00 Uhr
FloßOberpfalz

Erster Kirwa-Cup in Floß Julia geht im Festzelt baden

Die Zuschauer toben. Begeistert feuern sie die Mannschaften an, die um den ersten Flosser-Kirwa-Cup kämpfen. Den Sieg holt sich schließlich der Ländliche Burschenverein Floß, der Veranstalter der Kirwa 2018.

Marion Schieder und Dominik Mittelmaier führten durch das Programm.
von Redaktion OnetzProfil

Acht Mannschaften hatten sich für das Spektakel am Nachmittag des Kirchweih-Sonntags beworben. Marion Schieder von Antenne Bayern moderierte die Veranstaltung souverän mit ihrer unvergleichlichen Art. Von den Organisatoren und Ideengebern des Cups, dem Cylinder-Club Floß, stand ihr Werbemanager Dominik Mittelmaier zur Seite.

Bereits im Viertelfinale wurden mit dem Spiel "Sing den Song" die Besten aussortiert und die Halbfinalgegner klar gemacht. Dabei musste jeweils ein Teammitglied der aus drei Männern und einer Frau bestehenden Mannschaften einen Song erraten, welche ihnen die Helfer "Dick" und "Doof" nur gestikulierend vorspielten. Einen nur kurzen Auftritt hatten die JU Floß, der Burschenverein Püchersreuth, die Junge Union Theisseil und die Cylinder-Club-Allstars. Sie mussten alle bereits nach diesem Spiel abbrechen.

Hessen im Halbfinale

Nervenaufreibend zeigte sich das Halfinale unter dem Motto "O'zapft is". Es mussten ein Gambrinus-Bierfass angezapft und 5 Bierkrüge bis zur Markierung mit Bier aufgefüllt werden. Aber das Anzapfen sollte jeweils durch die Frau im Team erfolgen. Im ersten Halbfinale unterlag die Flosser Landwehr zwar mit einer guten Zeit der Mannschaft des FC Kerben. Die aus Hessen kommenden Fußballer waren zum zweiten Mal nach 2016 extra zur Flosser Kirwa aus der Nähe von Frankfurt angereist.

Sie machten keinen Hehl aus ihrer Freude, die Bayern im Bieranzapfen geschlagen zu haben. Mit der besten Zeit beider Halbfinals zogen sie als erste Mannschaft ins Finale ein. Selbst die Moderatorin, die aus Pleisdorf bei Windischeschenbach stammt, zeigte sich beeindruckt vom Kampfgeist und von der Schanktechnik der Hessen. Beim Schlagabtausch des zweiten Halbfinals standen sich der Ländliche Burschenverein Floß und die Kegler des SKC Floß gegenüber. Beide versuchten frei nach dem Motto "wer trinkt den überflüssigen Schaum schneller weg" die beste Zapf- und Auffüll-Zeit zu erreichen.

Lediglich ein paar Sekunden Unterschied trennten zum Schluss die Teams und der SKC Floß musste sich geschlagen geben. Die jahrelange Kirwa-Erfahrung der Burschen hat hier wohl das ausschlaggebende Quäntchen an Zeitvorteil verschafft. Alle Halbfinalteilnehmer zeigten sich jedoch mit dem bereits erreichten zufrieden, da sie das 30-Liter-Fass mit dem Festbier der Gambrinus Brauerei behalten durften.

Im abschließenden Finale zeigte sich das Publikum des vollen Festzeltes gut gelaunt und stimmungssicher. Die Überraschung war groß, als plötzlich zwei der Finalisten in drei Metern Höhe über einem Swimmingpool hingen. Gesichert durch Seile wusste wohl jeder der beiden, dass es bald für ihn abwärts gehen könnte. Die drei verbleibenden Teammitglieder hatten die Aufgabe, die Fragen von Marion Schieder zu beantworten. Für jede falsche Antwort oder eine richtige Antwort des Gegners ging es zuerst ein Stück weiter nach unten, bevor es nach dem dritten Punkt für den Gegner ins Wasser ging.

Bayern-lastige Fragen

Nachdem zwar der FC Kerben mit der richtigen Antwort nach der Frage was denn ein "Gschpusi" sei in Führung gingen, ließ der LBV Floß in Folge nichts mehr anbrennen. Die zunehmend Bayern-lastigen Fragen konnten die Hessen nicht mehr beantworten. Nach dem dritten Punkt für die Burschen sauste Julia nach unten ins Becken. Sie war von den Hessen - eine reine Männertruppe - für das Spiel nur ausgeliehen.

Gemeinsam mit den Zweitplatzierten, die sich selbst die "Sieger der Herzen" nannten, feierte der Ländliche Burschenverein seinen Sieg. Marion Schieder übergab den Pokal und einen Getränkegutschein gut gelaunt an den Veranstalter der Flosser Kirwa 2018. Man darf gespannt sein, ob sich dieser vom Cylinder-Club ins Leben gerufene Kirwa-Cup in Zukunft wiederholen lässt.

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