29.08.2017 - 18:54 Uhr
FloßOberpfalz

Furiose Flosser Feiertage Party von früh bis spät

Montag früh in Floß. Die Frage, ob nach drei Tagen noch jeder genug Kondition zum Feiern hat, beantworten die Kirwa-Gäste mit einem donnernden "Jaaaaa" - und singen gleich darauf ausgelassen "Scheiß drauf, Kirwa ist nur einmal im Jahr".

Fesche Moila, fesche Boum. Tracht ist fast schon Pflicht bei der Flosser Kirwa, In "Zivil" kommt kaum einer.
von Redaktion OnetzProfil

Für derart gute Stimmung sorgten die "Stoapfälzer Spitzbuam" beim Kult-Frühschoppen auf der Kirwa. Ohne Aufwärmphase war das Partyvolk sofort in Hochstimmung. Und mit ihrer neuen Kirwa-Aktion 2017 setzten die Spitzboum gleich noch eins drauf. Bei der "Floßfahrt durch Floß" waren die Männer aufgefordert, sich im Mittelgang dicht aufzustellen. Die wogende Menge transportierte jeweils einen Kandidaten des Burschenvereins und des Cylinderclubs auf einem aufblasbaren Floß über Hände und Köpfe hinweg auf die andere Seite des Zelts. Eine Halbe Bier auf ex und dann ging's zurück zur Bühne. Dort wartete ein Schnaps auf den Schnelleren. Sieger des knappen Rennens war Marco Meierhöfer, der für den Cylinderclub an den Start gegangen war. Für Matthias Stahl reichte es nur zum zweiten Platz. Die Revanche für das nächste Jahr ist ausgemachte Sache.

Schluss war da am Montag aber noch lange nicht. Für den krönenden Abschluss sorgten am Abend - für viele Gäste übergangslos - die "Troglauer Buam". Die Besucher gröhlten fast alle Lieder mit. Für besonders "schwierige" Textpassagen hielten die Musiker Texttäfelchen hoch, auf denen zum Beispiel "Nananana", "Hey, Hey" und "Oh, Oh" stand.

Bei Stücken wie "Ich und mein Holz" bebte beim "Holzi, Holzi, Holz-Gesang" der Dielenboden des riesigen Festzelts. Ob als "Ghost Busters" oder "Bauer", der eine Frau sucht - die Jungs auf der Bühne machten eine gute Figur und punkteten mit einem breiten Repertoire. Auch romantische Schunkler und Liebhaber alter Klassiker kamen nicht zu kurz. Nachts um Zwölf war Schluss. Zeit Resumee zu ziehen. "Mich hat am meisten fasziniert, dass so viele Leute am Montag Urlaub nehmen, dass um zehn Uhr schon kein Platz mehr im Festzelt ist", sagte Besucher Bastian Birner. Die "Stoapfälzer Spitzbuam" waren mit der "extrem guten Stimmung" der Höhepunkt der Festtage für Stefan Siegert und Steffen Markl aus Neustadt. Wie ihnen ging es auch vielen weiteren Festbesuchern, die den Musikern des Frühschoppens ein besonders dickes Lob aussprachen.

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