Holzpreis für Waldbauern stimmt

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Vermischtes
Floß
07.12.2017
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Ohne aktive Mitarbeit und Verantwortung wird es immer schwieriger, die seit über 61 Jahren im Flosser Amt bestehende Selbsthilfeeinrichtung der Waldbesitzervereinigung Floß und Umgebung auf erfolgreicher Spur zu halten.

Deshalb appellierte Vorsitzender Willy Meierhöfer nun in der Herbstversammlung im Gasthaus Diepoltsreuth an alle Mitglieder, sich in den Kreis der Vorstandschaft und Obmänner einzubinden. Nur so könne der Erfolgskurs fortgesetzt werden. Auffallend viele junge Mitglieder hatten Interesse an der schon zur Tradition gewordenen Herbstversammlung. Hier sprach Forstamtmann Sebastian Höllerer von der Forstdienststelle Floß über "Aktuelle Förderrichtlinien".

"Der Holzmarkt 2017 ist vom Schadholz geprägt", hielt Geschäftsführer Michael Bock fest. Stürme und Borkenkäfer waren die Ursachen. Die Folge sei eine regionale Preissenkung. Als erfreulich bezeichnete Bock die Tatsache, dass im Landkreis Neustadt die angemeldeten Hölzer bestmöglichst verkauft werden konnten. Auf dem Schnittholzmarkt der Nadelholzsägewerke in Deutschland liege der Absatz auf hohem Niveau. Die Aufarbeitung von Windwurfholz werde im Frühjahr 2018 abgeschlossen. Die Bayerische Staatsforstverwaltung hatte den Einschlag von frischem Nadelholz vorläufig bis Ende November ausgesetzt.

Laut Michael Bock lägen die Rundholzpreise gut, die Energieholzpreise stünden insbesondere bei Hackschnitzel aufgrund des großen Angebots weiter unter Druck. Papierholz werde gut nachgefragt. Die Waldbesitzervereinigung empfehle eine Käferkontrolle und die konsequente Aufarbeitung.
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